Panasonic kürzt Investitionen und stellt Sparten zur Disposition

9. Jänner 2009, 13:28
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Weltmarktführer für Plasma-TV leidet unter Wirtschaftskrise

 Der japanische Elektronikkonzern Panasonic kürzt seine Investitionen in zwei neue Fabriken um rund 1,5 Mrd. Dollar (1,1 Mrd. Euro). Bis 2012 werde dadurch das bisherige Investitionsvolumen für die beiden Fertigungsanlagen um 23 Prozent verringert, teilte der Weltmarktführer bei Plasmafernsehern am Freitag mit. In einer Fabrik nahe Osaka sollen ab Mai Plasmabildschirme, in der anderen ab Jänner 2010 LCD-Bildschirme hergestellt werden.

Sparten stehen zur Disposition

Angesichts der Wirtschaftskrise sollten zudem unrentable Geschäftszweige zur Disposition gestellt werden - auch beim kleineren Rivalen Sanyo Electric, den Panasonic für bis zu neun Mrd. Dollar übernehmen will. Obwohl Panasonic zuvor als weitgehend krisenfest galt, hat die weltweite Konjunkturflaute Ende November auch den Branchenriesen getroffen: Panasonic strich überraschend seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr um 90 Prozent zusammen.

Angesichts der Wirtschaftsschwäche hat die Nachfrage nach Flachbildschirm-Fernsehern, Digitalkameras und anderen Elektronikgeräten weltweit nachgelassen. Die Preise fallen, da die Hersteller auch mit Nachlässen versuchen, ihre inzwischen übervollen Lager zu leeren. (APA)

 

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