Rudas vergleicht "solidarischen Helden" Will Smith mit SPÖ

9. Jänner 2009, 12:59
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Nicht nur deshalb seien sozialdemokratische Antworten nun wieder gefragt

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas scheint ihre Ankündigung, vermehrt Jugendliche und Jungwähler ansprechen zu wollen, sehr ernst zu nehmen. Im Interview mit dem Ö1-Morgenjournal versuchte Rudas darauf aufmerksam zu machen, dass gerade in den Zeiten der Wirtschaftskrise sozialdemokratische Antworten wieder gefragt seien. Und sie zog dabei einen Vergleich zwischen Politik und Hollywood: "Vor einigen Jahren war noch Tom Cruise als Wallstreet-Spekulant der große Held, heute ist es Will Smith, wenn er als solidarischer Held seinen Mitmenschen hilft." Sozialdemokratische Antworten seien nun wieder gefragt, und das komme der SPÖ in den Umfragen und dann auch bei Wahlen zugute, so Rudas. 

Ob Will Smith und Tom Cruise das auch so sehen? Vielleicht hat Rudas die beiden Herren schon gefragt - und befindet sich in ähnlich gutem Einvernehmen mit ihnen wie mit der ÖVP. Das Verhältnis zum Koalitionspartner sieht Rudas nämlich entspannt, auch wenn die ÖVP auf ihrer Klausur die Familienthemen für sich beanspruchen wird: Die SPÖ werde auf ihrer Klausur die Maßnehmen gegen die Arbeitslosigkeit in den Mittelpunkt stellen. Man müsse dem Partner genug Raum lassen, Ideen einzubringen und zu präsentieren. "Eine Regierung sollte sich nicht in Konkurrenz sehen", so die Bundesgschäftsführerin. (red, derStandard.at, 9.1.2009)

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    "Vor einigen Jahren war noch Tom Cruise als Wallstreet-Spekulant der große Held, heute ist es Will Smith, wenn er als solidarischer Held seinen Mitmenschen hilft."

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