Sicherheitskräfte erschießen 16 maoistische Rebellen

10. Jänner 2009, 18:04
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Gefechte im zentralindischen Unionsstaat Chhattisgarh - Premier Singh: "Größte Herausforderung für innere Sicherheit"

Neu Delhi - Bei Feuergefechten zwischen Polizisten und maoistischen Rebellen im zentralindischen Unionsstaat Chhattisgarh sind mindestens 16 Aufständische ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurden drei Polizisten verletzt, als Maoisten am Vorabend etwa 450 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Ranchi das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffneten. Nach Ende des dreistündigen Feuergefechts seien die Leichen von 15 Aufständischen entdeckt worden, hieß. Bei einem weiteren Zwischenfall in der Region wurde den Angaben zufolge ein bewaffneter Maoist erschossen.

"Größte Herausforderung für innere Sicherheit"

Maoistische Rebellen sind in 13 der 35 indischen Bundesstaaten und Unionsterritorien aktiv. Premierminister Manmohan Singh bezeichnete die Maoisten als "größte Herausforderung für die innere Sicherheit" Indiens. Im vergangenen Jahr fielen der Gewalt landesweit mehr als 600 Menschen zum Opfer. Chhattisgarh gehört zu den am stärksten betroffenen Regionen. (APA/dpa)

 

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