220 Palästinenser mit ausländischen Pässen verlassen Gaza

9. Jänner 2009, 06:18
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Zahlreiche Bürger aus EU-Ländern unter den Ausreisenden - Transport von der EU-Kommission bezahlt

Tel Aviv/Gaza/Prag - Während der Feuerpause am Donnerstagnachmittag hat Israel am Donnerstag 220 Palästinensern mit ausländischen Pässen die Ausreise aus dem Gazastreifen erlaubt. Darunter waren nach Angaben eines Armeesprechers zahlreiche Bürger aus EU-Ländern. Nach Verlassen des Gazastreifens seien die Menschen von Botschaftsmitarbeitern nach Jordanien gebracht worden. Von dort aus sollten sie in ihre jeweiligen Zielländer reisen.

Transport bezahlt EU-Kommission 

Die tschechische EU-Präsidentschaft erklärte am Abend, die humanitäre Aktion sei das Ergebnis intensiver diplomatischer Bemühungen. Auch EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner begrüßte den Transfer von Palästinensern mit EU-Pässen nach Jordanien. Der Transport sei von der EU-Kommission bezahlt worden. Wie der israelische Militärsprecher weiter mitteilte, wurden am Donnerstag auch 90 Lastwagen mit 2200 Tonnen Hilfsgütern in den Gazastreifen gelassen sowie 315.000 Liter Treibstoff geliefert. (APA/dpa)

 

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