Althaus-Anwalt rechnet fix mit Geldforderung

8. Jänner 2009, 19:31
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Verlegung des Ministerpräsidenten von Thüringen nach Deutschland steht unmittelbar bevor

Salzburg - Die Verlegung des bei einem Skiunfall schwer verletzten Dieter Althaus, des Ministerpräsidenten von Thüringen, aus dem Krankenhaus Schwarzach nach Deutschland steht unmittelbar bevor, teilten seine Ärzte am Donnerstag mit. Der Politiker soll in die Universitätsklinik Jena gebracht werden, erklärte der ärztliche Direktor des Krankenhauses von Schwarzach, Reinhard Lenzhofer, bei einer Pressekonferenz. Wie und wann genau der Transport stattfindet, wurde allerdings nicht bekanntgegeben.

Die Maßnahme soll die Heilung von Althaus fördern, der Ministerpräsident werde in der für ihn doch ungewohnten Umgebung immer wieder unruhig, fühle sich jedoch in Anwesenheit seiner Frau Katharina und Freunden wohl und geborgen, berichtet Lenzhofer. Obwohl sich sein Genesungszustand weiter verbessert habe, sei seine zeitliche und räumliche Orientierung noch nicht vollständig gegeben.

Der von der thüringischen Staatskanzlei mit der Vertretung von Althaus beauftragte steirische Anwalt Walter Kreissl rechnet mit einem raschen Abschluss der Ermittlungen und der Entscheidung über eine mögliche Anklage - und mit Schadenersatzforderungen der Familie der bei dem Zusammenprall am Neujahrstag getöteten Skifahrerin. Er hofft aber auf eine außergerichtliche Einigung. (APA, DER STANDARD - Printausgabe, 9. Jänner 2008)

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