Salzburgs Film-Förderschwerpunkt

Kulturreferent stolz auf Erfolge bei internationalen Festivals

Salzburg - "Der Salzburger Dokumentarfilm ist mittlerweile ein europaweiter Begriff - fast schon eine Marke für sich." Das sagte der für Kultur zuständige LHStv. David Brenner am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zum Thema Salzburger Filmförderung. Das Land Salzburg fördert rund 50 Filmprojekte pro Jahr und gibt dafür heuer 410.000 Euro aus. Mit besonderem Stolz verwies Brenner auf die internationalen Festival- und TV-Erfolge von Dokumentationen wie Harald Friedls "Aus der Zeit", Günter Schwaigers "Hafners Paradies" aus dem Jahr 2007 sowie "Die ersten Kinder Israels" von Matthias Gugler und Johannes Honsell.

Laut Brenner schaffte fast die Hälfte der vom Land Salzburg geförderten Filme im Vorjahr den Sprung zu den nationalen und internationalen Festivals. Darunter auch Marko Doringer mit seinem 93 Minuten langen, filmisch-dokumentarischen Entwicklungsroman "Mein halbes Leben", der mit dem Großen Preis der Diagonale in Graz ausgezeichnet wurde und am Freitag im Salzburger Filmkulturzentrum "Das Kino" starten wird. "Viele Salzburger Filme wurden auch im Fernsehen außergewöhnlich positiv aufgenommen", stellte Brenner fest und freute sich über die "enorme Image-Werbung für Salzburg als Kulturland".

Die freie Filmförderung des Landes versteht sich in erster Linie als Filmkunstförderung und umfasst die Mitfinanzierung von Drehbuch- und Projektentwicklung, von Kurz-, Avantgarde- und Dokumentarfilmen, Videoproduktionen sowie Spielfilmen. Zudem werden filmkulturelle Einrichtungen wie Programmkino, Produktionseinrichtungen und Filmclubs unterstützt. Seit 2006 vergibt das Land Salzburg auch ein mit 10.000 Euro dotiertes Jahresstipendium für Film. (APA)

 

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