Eybl-Zwischenfinanzierung fix

8. Jänner 2009, 14:48
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Niederösterreich gibt zwei Millionen Euro Ausfallshaftung, Bank Austria und Prevent steuern insgesamt acht Millionen Euro bei

St. Pölten - Die Zwischenfinanzierung für den angeschlagenen Autozulieferer Eybl International zur Weiterführung im Ausgleich steht: Das Land Niederösterreich beteiligt sich daran mit einer Ausfallshaftung in der Höhe von 2 Millionen Euro, geknüpft an eine vertragliche Absicherung mit dem slowenischen Autozulieferer Prevent, mit dem um eine Übernahme verhandelt wird. Dies gab Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) am Donnerstag bekannt.

Neben der Bank Austria, die 3 Millionen Euro beisteuert, übernimmt der mögliche Investor, der slowenische Autozulieferer Prevent, 5 Millionen Euro, wurde zu der Zwischenfinanzierung für den rund zweimonatigen Zeitraum bekanntgegeben. Die Bank Austria ist größter Bankengläubiger der Eybl-Gruppe.

"Die Fortführung von Eybl ist nur durch den Einstieg eines Partners möglich. Wir haben mit unserer Unterstützung die Voraussetzungen für den Weiterbestand von Eybl geschaffen und den Verhandlungspartnern Luft verschafft. Jetzt sind die Firmen am Zug, um die Verhandlungen im Interesse des Unternehmens und der Beschäftigten rasch positiv abzuschließen", so Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann (ÖVP) in einer Aussendung.

Eybl International und Eybl Austria mussten Ende Dezember Ausgleich anmelden. Jetzt im Ausgleich, wird mit dem slowenischen Autozulieferer Prevent auf Hochtouren neuerlich um eine Übernahme verhandelt. Eybl produziert in fünf Ländern, neben zwei österreichischen Fabriken (Krems, Gmünd) gibt es noch sieben weitere Werke (Rumänien, Ungarn, Slowakei, Deutschland). Vor Weihnachten hatte - im Vorfeld des Ausgleichsantrags - Eybl International 600 Mitarbeiter in Österreich vorsorglich zur Kündigung anmelden müssen. Bisher sei keine Kündigung ausgesprochen worden. (APA)

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