Stefan Gergely, Wirt

    9. Jänner 2009, 16:44
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    Zum Naschmarkt geht's ohne Auto. Aber zumWeinholen beim Winzer in Deutschkreutz braucht der Wirt ein Auto mit ausreichend Ladefläche

    Das "Tam Tam" um das Rauchverbot in den Gasthäusern langweilt den Besitzer mehrerer Lokale im 5. Bezirk schon. "Meine Gasthäuser sind gesetzeskonform, das waren sie auch vorher, die Mehrheit meiner Gäste hat mit dem neuen Gesetz kein Problem."

    Stefan Gergelys Lokale, sein Büro uns seine Wohnung sind im Margaretener "Schlossquadrat" angesiedelt. "Das heißt, ich 'kreisle' zwischen diesen Punkten. Ich bräuchte kein Auto, weil ich ja sowieso immer zu Fuß gehe."

    Das Verhältnis zu Autos ist "zwiespältig". "Generell stelle ich mir schon die Frage, ob ich überhaupt eines brauche." In der Stadt sicher nicht, zum Einkaufen am Naschmarkt ist es für den Wirt nicht weit. "Dorthin gehe ich zu Fuß, wenn es regnet, nehme ich mir halt ein Taxi." Aber zum Winzer nach Deutschkreutz Wein holen, wäre ohne Auto schon problematischer.

    "Darum fahre ich auch eine Mercedes E-Klasse. Im 420 E Variant haben die Weinkisten bequem Platz." In der Jugend fuhr Gergely noch gerne. "Ich war auch immer recht flott unterwegs, heute nervt mich das Reglement auf der Straße, man darf ja eh nichts mehr. Mein 'Jugendauto', einem Fiat 125 S, bin ich zu Schanden gefahren. Danach kam ein Golf GTI - mein damaliger Traum mit guten Beschleunigungswerten, das war mir schon sehr wichtig.

    Dazu stehe ich auch noch heute. Nur jetzt, mit 58 Jahren, interessiert es mich halt nicht mehr. Mein erstes Auto war übrigens ein Sparkäfer - der war mir viel zu langsam. " (juk)

     

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