Bereits sieben Tote

8. Jänner 2009, 11:10
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Seit über 60 Stunden schneit es in der Lombardei und im Piemont - Autobahnstrecke zwischen Parma und Lodi gesperrt - zu viel Schnee - Streusalz-Versorgung nicht ausreichend

Rom - Der Winter hält Italien weiter im Würgegriff. Seit über 60 Stunden lang schneit es in der Lombardei und im Piemont. Sieben Menschen kamen im Norden des Landes durch direkte und indirekte Folgen des Schneechaos ums Leben. Drei Personen sind erfroren. Die außergewöhnlich starken Schneefälle haben insbesondere in Mailand, Turin und Genua zu zahlreichen Unfällen geführt. Ein Mitgrund für die Verkehrsprobleme sei, dass die Versorgung mit Streusalz in Mailand und anderen Gebieten nicht ausreichend war, berichteten italienische Medien.

Auch am Donnerstagvormittag schneite es in mehreren Regionen, obwohl sich laut den Wetterexperten die Lage in den nächsten Stunden bessern könnte. Einige Teile der Autobahnstrecke zwischen Parma und Lodi wurden gesperrt - zu viel Schnee. Wegen heftiger Schneefälle mussten Lkw in Nordostitalien im Schritttempo von der Polizei eskortiert werden.

Auch am Donnerstagvormittag kam es zu Verspätungen im Bahn- und Flugverkehr. Auch aus Venedig wurde Schneefall gemeldet. In einigen Städten seien die Schulen geschlossen worden. (APA)

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