Open Solaris: Deutliche Fortschritte beim Linux-Herausforderer

18. Jänner 2009, 15:05
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Neue Funktionen und bessere Desktop-Integration - Hardware­unter­stützung besser - ein WebStandard-Test als Ansichtssache

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screenshot: andreas proschofsky

Einst über lange Jahre als proprietäres Unix geführt hat Sun Mitte 2005 mit der Freigabe von Solaris als Open Source begonnen. Ein Unterfangen, das sich zunächst als eher mühsam erwies, und entsprechend nur auf begrenztes Interesse der Open Source Community stieß.

Unterstützung

Doch gar so schnell wollte man das Open Solaris-Projekt nicht wieder in der Versenkung verschwinden lassen, also schnappte sich Sun im Jahr 2007 den Debian-Gründer Ian Murdock und krempelte die Organisation hinter dem freien Betriebssystem um. Als Vorbild erkor man sich Ubuntu, ebenso leicht zu installieren und betreiben wie die beliebte Linux-Distribution soll Open Solaris künftig sein - und so vermehrt auch am Desktop zu einer ernsthaften Alternative zu Linux-Systemen zu werden.

Probleme

Ein Ziel, das man mit dem ersten Ergebnis dieser frischen Anstrengungen noch nicht ganz erreichen konnte, all zu viele Ecken und Kanten wies das Mitte 2008 veröffentlichte Open Solaris 2008.5 noch auf. Vor wenigen Wochen dann die Freigabe einer neuen Version: Open Solaris 2008.11 verspricht zentrale Verbesserungen für das freie Unix.

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