Vielen Jugendlichen fehlt Lebenssinn

7. Jänner 2009, 13:39
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Britische Studie: Mehr als ein Viertel fühlt sich depressiv - Fehlende Ausbildung, Arbeit und kein Rückhalt in der Familie größtenteils Gründe dafür

London  - Jeder zehnte Jugendliche in Großbritannien hält sein Leben für sinnlos. Mehr als ein Viertel der Teilnehmer einer Umfrage fühlte sich depressiv und unglücklicher als in jüngeren Jahren, wie aus einer Umfrage im Auftrag einer Jugend-Stiftung hervorging. Vielen Jugendlichen fehle ein Ziel oder jemand, mit dem sie über ihre Probleme reden könnten.

Ohne Arbeit und Familie

Besonders jungen Erwachsenen ohne Ausbildung oder Arbeit fehle der Lebenssinn. Für die Studie im Auftrag der Stiftung von Thronfolger Prinz Charles waren in einer Online-Umfrage mehr als 2.000 junge Menschen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren befragt worden. Die Stiftung setzt sich für benachteiligte Jugendliche ein.

Als entscheidend für das eigene Glück nannten die Befragten Beziehungen zur Familie und zu Freunden, aber auch die Faktoren Gesundheit, Geld und Arbeit seien wichtig. "Junge Leute erzählen uns, dass die Familie ein Schlüssel zu ihrem Glück sei, doch zu häufig sehen wir, dass sie diese entscheidende Unterstützung nicht haben", sagte die Leiterin der Studie, Martina Milburn. (APA/dpa)

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