Islamische Partei warnt vor Sängerin Rihanna

7. Jänner 2009, 11:27
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Noch "sexier und gefährlicher" als Avril Lavigne, die bei ihrem Auftritt für Diskussionen sorgte - Rihanna will sich aber an Kleidervorschriften halten

Kuala Lumpur - Bei einem Konzert im islamischen Malaysia wird Sängerin Rihanna auf ihr knappes und viel Haut zeigendes Kostüm verzichten, teilte der Veranstalter Pineapple Concerts am Dienstag mit. Man hofft, dass es bei dem Kuala-Lumpur-Stopp der Tournee unter dem Motto "Good Girl Gone Bad" keine Proteste gibt. Die oppositionelle Panmalaysische Islamische Partei warnte bereits in einem Online-Kommentar, dass Rihanna "sexier und gefährlicher" sei als Avril Lavigne, die im vergangenen Jahr mit ihrem Auftritt ebenfalls für Schlagzeilen sorgte.

Stefani angepasst

Rihannas Kolleginnen Gwen Stefani und Avril Lavigne hatten bei ihren jüngsten Auftritten in Malaysia heftige Kontroversen ausgelöst. Gwen Stefani ließ sich schließlich zu einem "größeren Opfer" bewegen und trat in einem ungewohnt züchtigen Kostüm auf.

Anlassfall Pussycat Dolls

Nach Bestimmungen der Behörden müssen Künstlerinnen bei öffentlichen Auftritten von der Schulter bis zu den Knien bedeckt sein. Wegen Verletzung dieser Richtlinie wurden die Veranstalter eines Konzerts der Pussycat Dolls 2006 zu einer Geldstrafe von umgerechnet rund 2.200 Euro verurteilt.

Der Vorverkauf für das Konzert am 13. Februar ist ungeachtet aller Kleiderfragen jedenfalls lebhaft angelaufen. Das Stadion, in dem Rihanna auftritt, fasst 16.000 ZuschauerInnen. (APA/AP)

  • In einem derart zeigefreudigen Outfit wird das malaysische Publikum Rihanna wohl nicht erleben können.
    Foto: APA/AP/Aaron Favila

    In einem derart zeigefreudigen Outfit wird das malaysische Publikum Rihanna wohl nicht erleben können.

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