Neues Aufnahmeverfahren startet

7. Jänner 2009, 09:07
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Von 7. bis 23. Jänner telefonische Terminreservierung bei Wunschschule - AHS-Aufnahmewoche vom 16. bis 20. Februar

Wien - In Wien beginnt nach dem Ende der Weihnachtsferien das neue Aufnahmeverfahren für AHS und die ab Herbst 2009 startende Wiener Mittelschule: In den nächsten Tagen sollten die Erziehungsberechtigten von Kindern in der 4. Klasse Volksschule die notwendigen schriftlichen Informationen und Unterlagen erhalten. Die Eltern werden gebeten, zwischen 7. und 23. Jänner telefonisch einen Termin für das Aufnahmegespräch am Wunsch-Standort in der Zeit zwischen 16. und 20. Februar zu reservieren.

Container-Klassen

In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu Problemen bei der AHS-Aufnahme in Wien gekommen: Aufgrund des Schüleransturms an manchen Schulen fanden nicht alle Platz an ihrer Wunsch-AHS bzw. mussten Container-Klassen eröffnet werden. Deshalb wurde von Vertretern von Elternverbänden, Schuldirektoren, Lehrern und Mitarbeitern des Stadtschulrats ein neues Aufnahmeverfahren ausgearbeitet, das nun erstmals angewendet wird. Es kommt auch beim neuen Schultyp Wiener Mittelschule zum Einsatz.

Im Zuge des neuen Verfahrens wurde den Eltern bereits im Vorfeld der Aufnahme die Möglichkeit geboten, sich detailliert über die infrage kommenden Schulen zu informieren. Durch die in den nächsten Tagen mögliche telefonische Terminreservierung sollen Wartezeiten in der offiziellen Aufnahmewoche minimiert werden. Zudem können die Schulen dadurch die zu erwartenden Anmeldezahlen abschätzen.

Die Aufnahmewoche für AHS und Wiener Mittelschule findet von 16. bis 20. Februar statt, jeweils von 8.00 bis 12.00 Uhr, am 17. und 19. Februar zusätzlich auch von 14.00 bis 17.00 Uhr. Die Reihenfolge der Anmeldung ist kein Kriterium für die Aufnahme. Übersteigen die Anmeldezahlen die Kapazität einer Schule, erfolgt die Reihung nach den Kriterien der "Aufnahmsverfahrensverordnung": Demnach werden Kinder, die schon Geschwister an der Schule haben bzw. in der Nähe wohnen, bevorzugt behandelt.

Hotline

Sollte es Probleme bei der Schulwahl geben, werden die Eltern vom Direktor jener Schule, an der das Kind angemeldet wurde, gemeinsam mit Experten der AHS-Abteilung im Stadtschulrat beraten und begleitet. Bei einer AHS-Hotline (Tel: 52525 - 77213) können sich Eltern auch telefonisch informieren. Jedenfalls sollten die Eltern bis Ende März über die vorläufige Schulplatzzuweisung informiert werden.

Entsprechend einer Verordnung des Unterrichtsministeriums dürfen Kinder, die im Semesterzeugnis in den Gegenständen "Deutsch" oder "Mathematik" eine schlechtere Note als "Gut" aufweisen, vorläufig nicht aufgenommen werden. Diesen Kindern kann erst in einem zweiten Anmeldedurchgang Ende März an Schulen mit freien Plätzen ein vorläufiger AHS-Schulplatz zugewiesen werden.

Für alle Kinder gilt, dass erst durch die Abgabe der AHS-Reife-Erklärung an der AHS in der vorletzten Schulwoche (25.-29.6.) die Schulplatzzusage definitiv wird. (APA)

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    Schüler mit einer schlechteren Note als "Gut"  dürfen vorerst nicht aufgenommen werden.

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