Machtverschiebungen möglich

7. März 2009, 22:10
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Umbildung der Regierung wird erwartet - Alle Kandidaten von der KP gestellt

Pjöngjang/Seoul - Mit mehrmonatiger Verspätung sind die Nordkoreaner am Sonntag zur Wahl ihrer Obersten Volksversammlung aufgerufen. In dem stalinistischen Staat steht allerdings in jedem Bezirk nur ein Kandidat zur Wahl, der von der Kommunistischen Partei aufgestellt wurde. Bei vergangenen Wahlen wurde stets eine einhellige Zustimmung bei einer Beteiligung von fast hundert Prozent gemeldet.

Der Wahlgang könnte aber dieses Mal dennoch Machtverschiebungen bringen. So ist eine Umbildung der Regierung zu erwarten. Womöglich wird auch die Nachfolge von Staatschef Kim Jong Il vorbereitet. Sein dritter Sohn, der 25-jährige Jong Un, ist für die Volksversammlung nominiert. Er könnte schon bald in hohe Ämter aufrücken. Das Mandat der bisherigen Volksversammlung ist eigentlich schon im August abgelaufen. (APA/AP/dpa)

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