Ohne Zuschuss geht es nicht

6. Jänner 2009, 17:34
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Bundesweit gibt es bisher nur wenige Zuschussanträge für die 24-Stunden-Betreuung - Wissen

Das Pflegegeld allein reicht für Betreuung rund um die Uhr zu landesüblicher Entlohnung nicht aus. Paragraf 21b des Pflegegeldgesetzes sieht deshalb Zuschüsse für die 24-Stunden-Betreuung vor: Seit 1. November 2008 beträgt der Zuschuss für zwei angestellte Betreuerinnen 1100 Euro, jener für zwei selbstständige Hilfskräfte 550 Euro pro Monat. Die Förderung wird zwölfmal jährlich gewährt, in Niederösterreich und Vorarlberg werden diese Summen unter bestimmten Umständen verdoppelt.

Während es bundesweit bisher nur relativ wenige Zuschussanträge für unselbstständige Betreuung gibt, hat sich die Selbstständigen-Version als Erfolgsmodell herausgestellt. Allein schon bis Ende November 2008 hatten sich bundesweit 15.257 Personen dafür angemeldet, die meisten davon in Niederösterreich, Oberösterreich und Wien. Die selbstständig tätigen Pflegerinnen kommen überwiegend aus benachbarten osteuropäischen Staaten. (bri/DER STANDARD Printausgabe, 7. Jänner 2009)

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