Notebook-Hersteller wollen neue Generation von Intel-Prozessoren aufhalten

6. Jänner 2009, 12:38
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Zuerst sollen Centrino 2-Bestände geleert werden

Einem Bericht der Branchenseite DigiTimes nach hoffen einige Notebook-Hersteller darauf, dass Intel die Markteinführung seiner nächste Generation der Laptop-Plattform auf Ende Oktober 2009 verschiebt und den "Calpella" getauften Centrino 2-Nachfolger samt neuer Prozessoren nicht wie geplant schon im Juli oder August ausliefert. Die Calpella solle demnach erst erscheinen, wenn die PC-Bauer ihre Centrino 2 (Montevina)-Bestände geleert haben.

Wirtschaftslage

Den Angaben nach beklagen einige Hersteller einen langsameren Verkauf von Centrino 2-Laptops. Schuld daran sei die Einführung von Netbooks mit Intel Atom-Prozessoren Mitte 2008 gewesen. Dadurch wurden sich die Lager der größeren Notebooks nun langsamer räumen.

Gleichzeitig gibt es auch Warnsignale in Richtung Intel selbst: Der Chip-Gigant habe sich durch die Einführung der Atom-CPUs und zu hohe Preise für die Centrino 2-Plattform selbst ins Bein geschnitten.

Schneller

Ärgerlich wäre eine Verzögerung vor allem aus Sicht der Konsumenten. Calpella verspricht neben optimierten Schaltkreisen in erster Linie auch schnellere Prozessoren (Clarksfield), die auf Intels Nahlem-Architektur aufbauen. Am Desktop-Markt werden die CPUs unter dem Namen Core i7 vertrieben. (zw)

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DigiTimes

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    Wird Intel die Einführung seiner neuen Chip-Generation verschieben?

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