Bammer lässt Fed-Cup sausen

5. Jänner 2009, 17:08
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Österreichs Nummer eins will sich 2009 auf WTA-Turniere konzentrieren - Belastung wäre laut Coach Waber zu groß

Wien - Sybille Bammer will 2009 nicht im Fed-Cup mitmachen. Als Grund gab ihr Trainer Jürgen Waber an, dass die Strapazen zu groß wären. Die 28-Jährige war am vergangenen Freitag verspätet und noch krankheitshalber geschwächt nach Sydney angereist, will dort aber kommende Woche am WTA-Turnier teilnehmen.

Die Ottensheimerin hat derzeit einen Temperaturunterschied von rund 50 Grad wegzustecken und will sich einen neuerlichen großen Klima- und Zeitzonenwechsel nach ihrem Australien-Trip ersparen. Das ÖTV-Team beginnt den Fed-Cup vom 4. bis 7. Februar in der 15 Mannschaften umfassenden Europa/Afrika-Zone I in Tallinn. Dabei ist eine Dreier- oder Vierergruppe zu überstehen sowie ein anderer Gruppensieger zu besiegen, um sich für das Weltgruppen-II-Play-off zu qualifizieren.

Kapitän Alfred Tesar erfuhr die Nachricht von der Bammer-Absage per E-Mail, wollte sich vorerst aber noch nicht damit abfinden. "Die Absage ist sehr frühzeitig, ich möchte noch einmal mit Jürgen Waber darüber reden", erklärte der Coach. Er nominierte erst einmal Tamira Paszek, Yvonne Meusburger, Patricia Mayr sowie Melanie Klaffner.

Bis eine Stunde vor der Auslosung besteht die Möglichkeit, bis zu zwei Spielerinnen auszutauschen. Ob die Auslosung Ende Jänner in London oder am 3. Februar in Tallinn stattfinden wird, ist noch nicht fixiert. Tesar wird jedenfalls zu den Australian Open in Melbourne anreisen und spätestens dort versuchen, Waber und Bammer umzustimmen. (APA/red)

 

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