Mindestens 33 Tote bei Erdrutsch

5. Jänner 2009, 08:19
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Erdmassen zerstörten Straße

Guatemala-Stadt - Bei einem Erdrutsch auf einer im Bau befindlichen Straße im Norden Guatemalas sind am Sonntag mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 15 wurden nach Angaben vom Montag verletzt. Es wurde jedoch befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch wesentlich höher liegen könnte, weil zum Zeitpunkt des Unglücks nach Angaben von Augenzeugen etwa 140 Menschen zu Fuß auf dem Straßenabschnitt unterwegs waren, wie die Behörden mitteilten.

Die Geröllmassen hätten etwa einen Kilometer der Straße zwischen den Städten San Cristobal und Chicaman 200 Kilometer nördlich von der Hauptstadt verschüttet, teilte Vizepräsident Rafael Espada mit. Die Sucharbeiten mussten immer wieder wegen neuer Erdrutsche unterbrochen werden. Zunächst waren 22 Tote gefunden worden, im Laufe des Montags kamen elf weitere dazu.

Der Erdrutsch habe sich auf einem Streckenabschnitt zwischen den Provinzen Alto Verapaz und Quiche ereignet, wo vor zwei Wochen bereits zwei Menschen von Geröllmassen erschlagen worden waren, hieß es. Die Bevölkerung sei daraufhin vor der Gefahr auf der noch nicht für den Verkehr freigegebenen Straße gewarnt worden. Experten sollten die Ursache der Instabilität des Erdreiches untersuchen. (APA/dpa)

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