Steirische Staatsanwaltschaft ermittelt

3. Jänner 2009, 16:39
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Laut ORF Steiermark - Ergebnis der Obduktion von 41-jähriger Slowakin liegt noch nicht vor

Graz - Gegen den thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus, der am Neujahrstag bei einem Skiunfall auf der steirischen Riesneralm schwer verletzt worden war, sollen Ermittlungen hinsichtlich möglicher fahrlässiger Tötung aufgenommen worden sein. Dies berichtete der ORF Steiermark unter Berufung auf Staatsanwalt Walter Plöbst vom Landesgericht Leoben. Seitens der Staatsanwaltschaft war für eine Stellungnahme am Samstag niemand erreichbar. Bei dem Skiunfall am Donnerstagnachmittag war eine 41 Jahre alte Frau aus der Slowakei getötet worden.

Der Leichnam der Frau wird am Wochenende obduziert, das Ergebnis könnte am Montag vorliegen. Über die Unfallursache herrschte am Samstag weiterhin keine Klarheit: Die Ermittler der Polizei riefen eventuelle Zeugen auf, sich zu melden. Weiters sollen Sachverständige rekonstruieren, was sich vor und bei dem Zusammenstoß der beiden Skifahrer abgespielt haben könnte.

Eine Vernehmung von Althaus, der erst am Samstag in der Früh im Krankenhaus von Schwarzach in Salzburg aus dem künstlichen Tiefschlaf erwachte, sei "nicht dringend", wurde Plöbst vom ORF Steiermark zitiert. Gegen die mögliche Ausreise, sprich einer Verlegung des deutschen Ministerpräsidenten in ein Krankenhaus in seiner Heimat Thüringen, gebe es keine Einwände, hieß es. Fahrlässige Tötung kann mit einer Freiheitsstrafe von maximal zwei Jahren bestraft werden. (APA)

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