Sburny sucht den Dialog

2. Jänner 2009, 10:45
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Bundesgeschäftsführerin holt sich externes Feedback von grün-kritischen Organisationen - 15 Prozent bei EU-Wahl "sehr hoch gesetztes Ziel"

Die Grüne Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny bezeichnet im Ö1-Morgenjournal das Jahr 2008 als „turbulentes Jahr" für die Grünen. Es gehe im neuen Jahr vor allem darum, wie man die Leute wieder erreiche. Man habe sich mit „grünkritischen, aber trotzdem nahen" Organisationen zusammengesetzt und Feebdback eingeholt.

Integrationsfrage

Dass die Grünen das Ausländerthema zu lange schön geredet haben, glaubt sie nicht: "Ich bin sicher, dass wir die einzige Partei sind, die hier für Rechtssicherheit sorgen", sagt Sburny.

Bei der Integrationsfrage werde man „genauer hinschauen müssen. Wir werden den Dialog suchen mit Gruppen, und auch unsere Positionierung in der ein oder anderen Form hinterfragen müssen.

Den Vorschlag von Dönmez, dass rechtskräftig verurteilte Asylwerber abgeschoben werden sollen, unterstützt Sburny nicht: "Im Falle von Folter, Bedrohung und Tod kann nicht abgeschoben werden."

Neuerungen

Wer ihre Favoritin oder ihr Favorit für die EU-Wahl ist, wollte die Geschäftsführerin nicht verraten. EU-Parlamentarier Voggenhubers Ziel, 15 Prozent zu erreichen, bezeichnet sie „als sehr hoch gesetzt".

Über Eva Glawischnig sagt sie, dass mit ihr als Parteichefin "einiges anders" läuft. Zum Beispiel suche man nun den bereits erwähnten Dialog mit kritischen Organisationen verstärkt. (red/derStandard.at, 2. Jänner 2008)

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    Sburny blickt auf ein "turbulentes Jahr" zurück.

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