Neue Schwerpunkte für die Österreichische Filmgalerie in Krems

1. Jänner 2009, 19:41
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Keine Ausstellungen mehr, dafür Filmgespräche und neue Doku-Reihe

Krems - Die Österreichische Filmgalerie am Campus Krems wird sich nach Einstellung der Ausstellungstätigkeit nun ganz auf die Schwerpunkte Programmkino ("Kino im Kesselhaus") und das Projekt der digitalen Filmrestaurierung (in enger Kooperation mit den Partnern Filmarchiv Austria und Österreichisches Filmmuseum) konzentrieren. Ab Mitte Jänner zeigt sich auch das Foyer in neuer Gestaltung.

Unter dem Titel "Dokumente" startet im Jänner eine Dokumentarfilmreihe mit preisgekrönten Werken. Am 7. Jänner wird "Der große Ausverkauf" - von Florian Opitz zur aktuellen Finanzkrise - gezeigt. Die Reihe "Filme aus Österreich" wird am 8. Jänner mit dem Gerichtsthriller "Darum" von Harald Sicheritz (nach dem Roman von Daniel Glattauer) fortgesetzt. Ende Jänner ist der Streifen "In die Welt" zu sehen, kürzlich ausgezeichnet mit dem 3sat-Dokumentarfilmpreis. Regisseur Constantin Wulff ist am 28. Jänner persönlich anwesend und eröffnet damit die neue Diskussionsreihe "Filmgespräche".

Weiters im Jänner auf der Leinwand: Das Bergsteiger-Drama "Nordwand", "Der Baader-Meinhof-Komplex", "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?" (Spionagekomödie der Brüder Coen mit Tilda Swinton, Brad Pitt und George Clooney), die Philip-Roth-Verfilmung "Elegy", der in Cannes ausgezeichnete Debütfilm "XXY" der argentinischen Regisseurin Lucia Puenzo sowie Andreas Dresens Liebesfilm "Wolke 9". Außerdem gibt es weiterhin die Reihe "Filmfrühstück", das Kinderkino (wegen der großen Nachfrage nun vierzehntägig) sowie monatlich die "Cinezone", die am 15. Jänner einer Vorführung von "In 3 Tagen bist du tot 2" den Live-Act des Wiener Duos "Tanz Baby!" folgen lässt.

Seit Frühjahr 2008 ist die Österreichische Filmgalerie mit digitaler Filmrestaurierungs-Infrastruktur ausgestattet. Ziel des mit EU-Mitteln geförderten Vorhabens ist es, von Verfall gefährdetes Filmmaterial mit modernster Technologie in Stand zu setzen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit speziellen Software-Tools wird das in hoher Auflösung digitalisierte Filmmaterial restauriert und anschließend wieder auf 35mm-Film rückbelichtet. (APA)

 

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