Gerrard trainiert wieder

1. Jänner 2009, 14:33
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Volle Rückendeckung von Coach Rafa Benitez für den wegen Körperverletzung angeklagten Liverpool-Kapitän

London - Steven Gerrard ist wieder ins Training des FC Liverpool eingestiegen. Coach Rafael Benitez sicherte seinem Kapitän, der nach einer Schlägerei wegen Körperverletzung angeklagt wurde, am Mittwoch seine volle Unterstützung in der Affäre zu. "Steven ist unser Kapitän und ein Schlüsselspieler für uns. Aber mehr als das, ich kenne ihn als einen netten Menschen", sagte Benitez. Er werde Gerrard helfen, seinen Namen wieder reinzuwaschen.

Der 28-jährige Gerrard, 70-facher Nationalspieler und bisher Vorzeige-Profi des Premier-League-Tabellenführers und Rekordmeisters, muss sich mit zwei weiteren Angeklagten am 23. Jänner vor Gericht verantworten. Er soll in der Nacht zum Montag in der Bar "Lounge Inn" im Küstenstädtchen Southport nördlich von Liverpool an einer Schlägerei beteiligt gewesen sein. Auslöser des Streits war nach einem Bericht  der "Times" ein Streit über die Musikauswahl des DJ.

Gerrard, der das 5:1 der Reds über Newcastle United feiern wollte, wurde zusammen mit fünf weiteren Personen festgenommen, später aber gegen Zahlung einer Kaution aus dem Gewahrsam entlassen. Wie der Mittelfeldspieler, der als mustergültiger Profi bekannt ist und nur selten Alkohol trinkt, in die Schlägerei geriet, ist unklar.

Sein Trainer indes hält zu ihm. "Ich habe mich mit ihm zusammengesetzt und hatte ein sehr gutes Gespräch mit ihm über die Situation", sagte Benitez, der zudem mit dem Club-Anwalt sprach. Benitez: "Steven hat mir erklärt, was passiert ist und ich habe ihm gesagt, dass er meine volle Unterstützung hat." Gerrard solle sich jetzt auf das Fußballspielen konzentrieren. "Wir werden alles tun, was wir können, um Steven in den kommenden Wochen zu unterstützen."

Erneuter Treueschwur von Ronaldo

Cristiano Ronaldo hat unterdessen erneut bekräftigt, Manchester United die Treue zu halten. "Die Leute haben über mich im Sommer gesprochen, aber das ist normal nach dem, was ich geleistet habe. Was nun gesprochen wird ist aber nicht wahr", meinte Europas Fußballer des Jahres  zu den zuletzt wieder aufgekommenen Spekulationen über einen Wechsel zu Real Madrid. (APA/dpa)

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