AMD veröffentlicht Code für 3D-Beschleunigung aktueller Radeons

1. Jänner 2009, 12:05
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Erste Unterstützung von r6xx und r7xx-Serie umgehend in Open Source-Treiber aufgenommen - Vollständige Dokumentation soll folgen

Als AMD vor einigen Monaten die notwendigen Dokumente für die Erstellung eines Open Source-3D-Treibers für die eigene r500-Grafikkartengeneration veröffentlicht hat, hat man im gleichen Zug auch versprochen, dass die entsprechenden Informationen für aktuellere Radeon-Modelle schon bald folgen sollen. Ganz so schnell ist es zwar jetzt dann doch nicht gegangen, knapp vor Ende 2008 nun aber ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für die Open Source-Community.

Code

AMD hat den ersten Code für die Implementation von 3D-Beschleunigung auf r6xx/r7xx-Karten veröffentlicht, dieser wurde umgehend in die Codebasis des RadeonHD-Treibers aufgenommen. Von einem Treiber mit voll funktionsfähiger 3D-Beschleunigung ist man derzeit freilich noch ein ganzes stückweit entfernt, so weist man darauf hin, dass der jetzige Zustand gerade einmal für EntwicklerInnen von Interesse sei.

Abwarten

Bis es etwa  vollständige OpenGL-Beschleunigung für die entsprechenden Radeon-Modelle gibt, werden nach Einschätzung der EntwicklerInnen noch einige Monate vergehen. Dies auch, weil man gleich auf kommende Neuerungen im Unix/Linux-Grafikserverbereich setzen will, und den Treiber auf Gallium3D, der neuen zentralen 3D-Architektur von Tungsten Graphics, basiert.

Dokumente

Die eigentliche Dokumentation zu den r6xx/r7xx-Karten fehlt derzeit übrigens noch, die Rechtsabteilung habe die Letztabklärung nicht mehr vor den Feiertagen geschafft, heißt es. Die entsprechenden Informationen sollen aber in Kürze folgen. (apo)

  • Wer eine aktuelle Radeon-Grafikkarte unter Linux einsetzen will, muss bislang auf den proprietären Treiber von AMD setzen, nun sollen die Open Source-Treiber nachziehen.
    foto: amd

    Wer eine aktuelle Radeon-Grafikkarte unter Linux einsetzen will, muss bislang auf den proprietären Treiber von AMD setzen, nun sollen die Open Source-Treiber nachziehen.

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