
Im Bild: Personnel Halting and Stimulation Response (PHaSR) - Amnesty International warnt vor Missbrauch.
Die Forschungsabteilung der US-Justizbehörde arbeitet zurzeit an zwei nicht-tödlichen, portablen Waffen, die Schmerzen durch den Einsatz von Laser-Licht bzw. Mikrowellen verursachen können. Künftig sollen damit Polizisten ausgestattet werden, um verdächtige Personen überwältigen zu können. Dies berichtet das Magazin NewScientist.
Beide Geräte werden vom National Institute of Justice (NIJ) gebaut und basieren auf dem Know-How, das aus der Entwicklung des umstrittenen Active Denial System (ADS) des Pentagons hervorgegangen ist. Das ADS erzeugt einen Mikrowellen-Strahl, der die äußerste Hautschicht eines Menschen erhitzt, um einen Schmerzreiz auszulösen.
Weniger Verletzungen
Wie das ADS soll auch die neue mobile Waffe die Haut erhitzen. Im Unterschied dazu ist der Wirkungsradius des Strahls präsizer und nur einige Zentimeter groß. Die Reichweite soll bis zum nächsten Jahr auf rund 15 Meter ausgebaut werden. Die Idee dahinter sei laut den Projektleitern, "die Verletzungen bei Verdächtigen zu reduzieren". Im Gegengensatz zu Gummigeschoßen etwa, sollen keine schwerwiegenden Verletzungen, wie Rippenbrüche, etc., zurückbleiben. Auch Taser (Elektroschocker) könnten dadurch ersetzt werden.
Im Versuch zeigte sich allerdings, dass es unter einigen tausend Testpersonen zu zwei Verbrennungen zweiten Grades kam.
Laser
Die Laser-Waffe des NIJ hört auf den klingenden Namen PHaSR (Personnel Halting and Stimulation Response) und basiert auf dem gleichen Modell, das die US Air Force 2005 entwickelt hatte (siehe Bild). Zusätzlich zu der Möglichkeit Angreifer damit benommen zu machen, erlaubt ein hinzugefügter Infrarot-Laser ebenfalls die Erhitzung der Hautoberfläche.
Das NIJ erprobt derzeit mehrere Szenarien für den Einsatz der Mikrowellen- und Laser-Waffen. Dies inkludiert Einsätze in Gefängnissen genauso wie Einsätze im Polizeidienst. Die weniger weit entwickelte portable Mikrowellen-Waffe könnte sich laut Sprechern besser eignen, als das Laser-Pendant, da die Wellen auch Kleidung gut durchdringen können.
Bedenken
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International äußerte angesichts der Entwicklungen ihre Bedenken, wonach derartige Gerätschaft genutzt werden könnte, um zu foltern. Man bestehe darauf, dass alle Forschungsergebnisse über die Wirkung der Waffen veröffentlicht werden müssen. (zw)
Links
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Dann muss auch Holz sofort verboten werden!
Möcht garnciht wissen wieviele Leute jährlcih mit Holzprodukten gefoltert werden....
Irgendwo muss man die Kirche mal im dorf lassen. So zeimlcih jede angriffs als auch verteidigungswaffe kann zum foltern missbraucht werden.
Das schaff man auch mit so ziemlcih jedem anderen erzeugniss des Technologischen Fortschritts.
Ich kann auch mit nem Mainboard foltern wenn ich damit jemanden lang genug am kopf kloppe.
für diejenigen die es noch nicht gesehen haben:
http://www.youtube.com/watch?v=jgG45Lvhow0
wird man uns erklären, dass Demokratie und Freiheit im Kampf gegen das Böse gewonnen hat.
Als Beweis wird man vorbringen, dass es keine Demonstrationen mehr gibt (= Zufriedenheit der Bevölkerung) und dass die Opposition mit der Regierung harmonisiert (= richtiger Weg unserer geliebten Regierung).
Dass jene Leute, die Gegenteiliges behaupten, nicht ganz bei Trost sind, sieht man schon daran, dass diese mitten auf der Straße ohne Grund laut aufschreiend zusammenbrechen, wobei man bei der anschließenden Untersuchung keine Krankheiten feststellen kann.
Diesen Leuten muss in einer Anstalt geholfen werden.
zunächst eigentlich völlig irrelevant.
Essentiell bei der Betrachtung von Waffen ist jedoch der Punkt, dass manche Menschen "gleicher" sein wollen und ein Gewaltmonopol etablieren. Gleichzeitig schirmen sich diese Menschen mit ihren Helfern auch gegen jede Kontrolle ihrer Tätigkeiten ab. Damit ergibt sich für diese Personen die Möglichkeit, Waffen für ihre Zwecke unbemerkt einsetzen zu können.
Manche Waffen eignen sich nun besser dafür, Zwangsmaßnahmen von Seiten der Gewaltmonopolisten einerseits zu fördern (unbewußt als auch bewußt) und andererseits zu tarnen. Bei anderen Maßnahmen besteht wiederum die Gefahr, dass diese entdeckt werden (siehe z.B. die Vorwürfe wegen Misshandlung gegen die österr. Polizei in unterschiedlichen Fällen).
mein Posting zu verstehen, dann liegt das sicherlich bei dir. :)
Aber nochmal für dich ganz einfach formuliert in Stichworten:
Problem nicht Waffe selbst, sondern fehlende Kontrolle der Gewaltmonopolisten.
Kontrolle der Gewaltmonopolisten wird es nicht geben.
Ergo wird Problem mit solchen Waffen bei Gewaltmonopolisten immer bestehen.
Jetzt klar?
Und ja, ich verstehe was ein Gewaltmonopol ist. Du anscheinend nicht, da die Betrachtung desselbigen im Zusammenhang mit den im obigen Artikel erwähnten Waffen die Quintessenz meines Postings ausmacht. Statt mir etwas zu unterstellen, hättest du es nochmal lesen sollen.
Im Übrigen eine Erinnerung: "deine kritik scheint sich voll zu bewahrheiten."
Denk an deine eigenen Worte! ;)
abau - kam mir ja gleich irgendwie bekannt vor...
ich hab allerdings schon bessere sachen von dir gelesen. bleib lieber bei dem erstellen, auswerten und kritisieren von umfragen, tests, studien etc. da dürftest du dich auskennen.
aber hör bitte auf fachtermini, wie gewaltmonopol, zu verwenden, wenn du offensichtlich keine ahnung hast, was das ist.
hat frank Dich gefragt, wo Dein Punkt ist.
Diese Frage drängt sich bei Deinem Post auf und ich schließe mich an.
Weiters steht Dir frei, Alternativen aufzuzeigen.
2. Darfst Du dich ruhig auslassen, inwieweit Dir "Kontrolle bei den Gewaltmonopolisten" fehlt.
Dazu kannst Du z.B. den letzten Vorfall in AT mit den 12 Schüssen gerne heranziehen, wo der Polizist den härteren Prozess bekommt, als der Täter.
3. Wenn Du deine Gedankengänge nicht in Worte fassen kannst, solltest Du Andere nicht gleich anmotzen.
4. Du verstehst nicht, was ein Gewaltmonopol ist, sonst würdest Du dich nicht gerade unter einem Artikel über die US Polizei berufen.
Denn gerade die USA ist der Beweis, dass das Gewaltmonopol nicht die Ursache ist.
nun kann man den höchst verdächtigen Geschwindigkeitsübertreter der sich weigert auszusteigen, aus dem Auto tasern, ihn mit etwas Pfefferspray behandeln, ein bißchen mit dem Einsatzmehrzweckstock weichklopfen, unter leichtem Gelenkknacksen mit Judogriffen in Handschellen legen endlich auch mit dieser schonenden nicht tödlichen Variante die Netzhaut ausbrennen.
Da würde ich als deutscher/österreichischer Polizist auch auch neidisch werden.
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