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Caracas - In Bolivien ist nach Angaben des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez ein Mordkomplott gegen Staatschef Evo Morales aufgedeckt worden. Morales habe ihn darüber am Telefon informiert, erklärte Chavez am Sonntag im Rundfunk, ohne Einzelheiten zu nennen. Er habe Morales aufgefordert, vorsichtig zu sein, sagte Chavez weiter. Morales ist der erste Indio an der Spitze Boliviens. Bei seinen Reformvorhaben stößt er auf entschiedenen Widerstand der wohlhabenden Klassen. (APA/AP)
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http://www.wuk.at/index.php... _2006.html
vorletzter Absatz ?
http://de.rian.ru/business/... 09152.html
Finden Sie den Mann schlecht ?
http://www.woz.ch/artikel/i... 17299.html
sind die Zeitungen tagelang voll.
Wenn auf einen linksgerichteten Präsidenten in Lateinamerika ein Mord verübt werden soll,
taucht das unter "Sonstiges" auf.
Präsident Morales hat den Mordversuch bestätigt.
Über den UNASUR-Bericht über das Massaker in Pando wurde - so viel ich weiß - auch nicht geschrieben. Über die Schmiergeldzahlungen von Siemens an Oppositionelle Politiker (UNT) in Venezuela (Zulia) wurde auch nichts geschrieben...
Sie müssen schon bei der Wahrheit bleiben, so übel das auch ist, aber involviert in den Siemens-Skandal sind einige regierungsmitglieder! Jawohl, Chavistas 1ster Klasse, die Schmiergeld von Siemens erhalten haben, Weggefährten des Chavez und somit wird die ganze Chavez-Regierung unglaubwürdig!
aber man stelle ich mal vor, der französische präsident oder US-präsident wäre von einem mordkomplott betroffen. das wäre eine riesenheadline inklusve hintergrundberichten, die den vorfall von allen seiten beleuchten, gleich auf der titelseite wert. aber es geht hier ja "nur" um den präsidenten eines "unwichtigen dritte welt-landes", noch dazu ein linker. da reicht offenbar auch eine zwergenmeldung ohne details an einer peripheren stelle der zeitung. warum wird davon nicht gleich auf der titelseite berichtet und warum erfährt man hier keine hintergründe? ist evo weniger "wert" als zum beispiel herr sarkozy?
und Sie behaupten sinngemäss, dass sämtliche uribe-kritikerInnen allesamt voreingenommen seien. man dürfe nicht voreilig kritik an den verbrechen des kolumbianischen militärs üben, solange man nicht jedes detail von allen seiten beleuchtet habe. naja. ich stimme Ihnen ja insofern zu, dass ein bisschen mehr sachlichkeit und ausgewogenheit nicht schaden kann. nur habe ich jetzt eine frage: warum urteilen dann ausgerechnet Sie über den angeblichen geistigen zustand des herrn chavez? kennen Sie chavez oder seinen psychiater persönlich so gut? kennen Sie psychiatrische gutachten bezüglich des herrn chavez? lesen Sie täglich venezuelanische psychologische fachmagazine, um den gesundheitszustand von chavez so gut einschätzen zu können?
aber ich bekomme im spanischen TV nur allzu oft die Gelegenheit serviert, ihn zu sehen und Ausschnitte seiner Schmähreden zu hören, um mir ein Bild dieses Möchtegern Caudillos machen zu können. Auf Grund ihrer Kommentare nehme ich an, dass sie, wie soviele andere im Forum, die Möglichkeit den "Erleuchteten" in Person zu erleben nicht haben. Aber machen sie sich nichts draus, sie haben nicht viel versäumt.
Für sie offensichtlich schon, aber für viele andere genauso wenig wie die Behauptung of his master's voice. Haben sie in ihrer Kindheit eigentlich Marionettentheater gesehen (Chávez=Kasperl, Evo=Petzi, Bush=Krokodil)?
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