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La Paz - Der bolivianische Präsident Evo Morales hat das Analphabetentum in seinem Land für überwunden erklärt. Er verkündete dies am Samstag nach einer dreijährigen Kampagne, in der etwa 820.000 Menschen lesen und schreiben lernten. Zuvor hatten Vertreter der Kampagne mitgeteilt, dass in dem ärmsten Land Südamerikas nunmehr 97 Prozent aller Einwohner lesen und schreiben können. Nach den Vorgaben der UNO-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) gilt ein Land als frei von Analphabetentum, wenn mehr als 96 Prozent der Erwachsenen lesen und schreiben können.
2001 hatte eine Erhebung der Regierung ergeben, dass fast 14 Prozent der Bolivianer Analphabeten sind. In den ländlichen Gebieten lag die Zahl sogar bei 26 Prozent. An der Alphabetisierungskampagne nahmen Tausende Freiwillige aus dem Land sowie aus Venezuela und Kuba teil, die als Lehrer aufs Land gingen und dort vor allem die Erfahrungen aus Kuba anwandten. (APA/Reuters)
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Chavez erklärte heute in einer Ansprache, die Mision, die Venezuela und Bolivien frei von Analphabetismus machte, würde nun auf Paraguay ausgedehnt.
Das Programm war in den 60er Jahren in kuba erfolgreich, vor einigen Jahren in Venezuela und nun in Bolivien. Es wird auch in Paraguay erfolgreich sein.
Warum war dies bisher nicht in Mittelamerika oder Südamerika möglich? Weil die Großgrundbesitzer und ihre Zuhälter es nicht wollten.
daß sein Land nicht frei vom Analphabetismus ist und jetzt reitet gleich der Evo, dessen Land noch Jahrzehnte hinter Venezuela hinterherhinkt was die Bildung betrifft, auf der gleichen Welle dahin. Demnächst hisst Evo auch an den Flughäfen die Fahnen mit "100% libre de analfabetismo", wie sein großer Gönner und Vorbild Hugo, wollen wir wetten! Die vielen Starßenkinder in La Paz und Caracas können aber ein anderes Lied davon singen!
Es waere ja schoen wenns so waere......
Die Realitaet sieht wohl anders aus, denn man kann ein Land nicht alphabetisieren indem man ein paar Studenten aufs Land schickt!
Nicht mal das vorbildliche Schulsystem das etwa vor 50 Jahren (!!) in Costa Rica eingefuehrt wurde (mit dem Geld das aus der abgeschafften Armee freigesetzt wurde) hat es geschafft das Analphabetentum komplett auszurotten.
Ja, und selbst in Oesterreich gibt es (funktionale) Analphabeten.....
dass die sandinistInnen in nicaragua (1979-90) sehr wohl auch grosse erfolge im kampf gegen den analphabetismus feiern konten. in den ersten jahren konnte der analphabetismus in nicaragua stark gesenkt werden. die entsprechende kampagne der sandinistas dürfte übrigens ähnlich verlaufen sein wie jetzt in bolivien (studentInnen, die aufs land gehen, um dort die menschen zu unterrichten).
Ich war während des "Bürgerkriegs" in Nicaragua. Der Bürgerkrieg bestand darin, dass sich Banditen um die Vorherrschaft gestritten haben. Der "Krieg" war per Saldo für Nicaragua höchst kontraproduktiv.
wow.
schnell gegangen.
ein bisserl engagement in diese richtung tät unserem kleinen alpenvölkchen auch nicht schaden....
"Es sind nicht nur die 5 Prozent Kinder, die faktisch nicht lesen und schreiben können, und die wir aus der PISA-Studie kennen. Bis zu 600.000 Österreicherinnen und Österreicher jeden Alters sind faktisch Analphabeten, schätzen die Experten, und es sind bei weitem nicht nur Migranten, sondern viele Menschen mit deutscher Muttersprache."
das war 2005.
mit ähnlichem aufwand hätten wir heute keine analphabeten mehr.
... siehe FPÖ : Wer würde bei diesen Gestalten sein ganzes Geld wetten dass dieser wirklich lesen kann ?(Ein Vilimsky oder Strache ? Ich habe so meine Zweifel)
In Bolivien handelt es sich um primärem Analphabetismus sprich Menschen haben nie eine Schule besucht und nie lesen und schreiben gelernt.
Das kann man relativ leicht bekämpfen.
In Österreich (und jetzt auch in Bolivien da es ja den primärem Analphabetismus so gut wie nicht mehr gibt) ist das eigentliche Problem der sekundärem Analphabetismus bzw der funktionale Analphabetismus.
Und das ist wesentlich schwieriger und das wird auch in Bolivien passieren wenn die Menschen die gerade lesen und schreiben gelernt haben ihr Wissen nicht anwenden.
Deine polit. Freunde sind ja nach USA abgehauen, nachdem sie Demonstrationen zusammenschießen haben lassen und noch zweistellige Millionenbeträge haben mitgehen lassen ("Goni"). Die USA weigern sich Goni auszuliefern, weil er ja politisch verfolgt würde. Das passt zum "Gulag-Staat USA" (Zitat AI).
Da solidarisierst Du dich sicher.
Bei der Sklaverei in USA war das zweitgrößte Verbrechen, nach dem Davonlaufen, daß ein Sklave lesen und schreiben lernte.
Deshalb hat man in Nicaragua (Contras) gezielt alle Schulen aufs Korn genommen und Lehrer umgebracht.
das Schicksal amerikanischer Sklaven von 1820 mit dem Buergerkrieg in Nicaragua von 1980 miteinander zu verknuepfen?
Oder haben sie nur keine Ahnung ueber was sie reden?
Uebrigens, ich bin kein Bolivianer und habe das Land sowie seine Fuehrer niemals in den Himmel gehoben, auch nicht vor Morales.
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