Kampf den Zigarettenfälschern

4. März 2003, 11:59
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Der US-Tabakkonzern Philip Morris macht ernst: In sechs Bundesstaaten werden 325 Händler wegen Vertriebs von Plagiaten geklagt

New York - Der US-Tabakkonzern Philip Morris ("Marlboro") hat in den USA eine groß angelegte Aktion gegen Zigarettenfälscher gestartet. Wie die Tochter des Altria-Konzerns am Montagabend (Ortszeit) in New York mitteilte, reichte sie in sieben Bundesstaaten Klage gegen 325 Händler wegen des Vertriebs gefälschter Markenzigaretten ein.

Damit wolle das Unternehmen "eine klare Botschaft" aussenden: "Der Verkauf nachgemachter Zigaretten ist illegal, und Philip Morris USA wird aggressiv gegen die vorgehen, die das machen." Ziel der Aktion sei es auch, gegenüber den Kunden die Qualität der hauseigenen Produkte zu garantieren.

Philip Morris sieht den steigenden Verkauf von nachgemachten Marken-Zigaretten auch als Folge der jüngsten Steuererhöhungen in zahlreichen US-Bundesstaaten. So kostet in New York etwa eine Schachtel Marlboro light mittlerweile zwischen 7,50 und 8 Dollar (7 bis 7,50 Euro). Im vergangenen Jahr war die Tabaksteuer dort von acht Cent pro Packung auf 1,50 Dollar erhöht worden. (APA)

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    montage: derstandard.at
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