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Entweder die Österreicher entscheiden sich sofort für mindestens drei Kinder pro Familie, oder man erhöht die Einwanderung
Die Ergebnisse der letzten österreichischen Wahlen haben große Erfolge für Parteien gebracht, die ausländerfeindlich orientiert sind. Auch wenn die Hinwendung zu diesen Parteien nicht nur mit xenophoben Motiven begründet werden kann, hat mich die Verstärkung dieser Tendenzen sehr überrascht - nicht nur aus moralischen Gründen, sondern auch weil sie eine dümmliche Haltung dokumentieren. Offenbar haben fast 30 Prozent der Einwohner dieses Landes ihre Ausbildung in Schulen erhalten, die nichts über die demografische Situation in der jetzigen Welt lehren.
Gott segne das Schnitzel
Diese Österreicher unterliegen noch immer der Illusion, dass ihr kleines Land nicht in der Mitte von Europa liegt, sondern auf einer Insel, wo der liebe Gott sie unabhängig vom Rest der Welt leben und ihr Schnitzel genießen lässt. Noch erschreckender ist die Beobachtung, dass die Mehrheit dieser Wähler xenophober Parteien unter 30 ist. Mein Beitrag soll helfen, diese Menschen aufzuwecken.
Ich möchte mit dem realistischen Faktum beginnen, dass zwischen Sexualität und Reproduktion in Zukunft keinerlei Zusammenhang bestehen wird. Im Grunde ist diese Trennung im katholischen Österreich, einem Land mit durchschnittlich 1,4 Kindern pro Familie, schon vollzogen. Die meisten Österreicher genießen Geschlechtsverkehr, ohne dabei ein Kind bekommen zu wollen oder zu bekommen.
Horrorszenario
Da ein Land ungefähr 2,1 Kinder pro Familie braucht, um demografisch auch nur den Status quo zu wahren, ist es klar, dass die Bevölkerung eines 1,4-Kinder-Landes in diesem Jahrhundert schrumpfen wird. Statt die naiven Wähler ausländerfeindlicher Parteien mit dem konkreten österreichischen Horrorszenario zu schockieren, möchte ich mit der Situation eines Nachbarlandes beginnen, das mehr oder minder dieselbe Sprache spricht, aber zehnmal größer ist, nämlich Deutschland.
Beide Länder, wie auch die meisten anderen in Europa, leiden an einer ernsten Krankheit, dem raschen Altern der Bevölkerung, das quantitativ am leichtesten durch den Prozentsatz der Bevölkerung, der älter als 65 Jahre ist, ausgedrückt werden kann. In dieser Beziehung ist Deutschland sehr krank, da es von den 195 Ländern der Welt das viertälteste ist - mit 18,3 Prozent der Bevölkerung über 65. Österreich mit "nur" 16 Prozent der Bevölkerung über 65 ist das dreizehntälteste unter diesen 195 Ländern - im Vergleich zum todkranken Deutschland nur ein minimaler Unterschied.
Natürlich wird die Bevölkerung nicht nur älter, sondern sie schrumpft auch. Man schätzt, dass Deutschland ungefähr 200.000 neue Einwanderer pro Jahr brauchen würde, um seine jetzige Bevölkerungszahl zu bewahren.
Wir schrumpfen
Was würde passieren, wenn ein solches Land keine Einwanderung hätte? Nehmen wir Bulgarien, ungefähr genauso groß wie Österreich, 17 Prozent der Bevölkerung sind über 65 Jahre. Laut Vorhersagen wird die Bevölkerung dort im Jahre 2050, verglichen mit 2007, um 34 Prozent geschrumpft sein!
In Österreich gibt es jetzt schon mehr Menschen über 65, als Kin_-der unter 15 Jahren. In Japan, dem zweitältesten Land der Welt, schätzt man, dass 40 Prozent der Bevölkerung in den nächsten 50 Jahren über 65 Jahre alt sein werden. Man muss kein Wirtschaftswissenschafter oder Demograf sein, um zu verstehen, dass in diesem Jahrhundert in vielen Ländern eine unmögliche Situation entstehen wird. Es wird nicht mehr genug junge Beschäftigte geben, welche die notwendige gesellschaftliche Arbeit und die Deckung der Pensionskosten übernehmen werden können.
Die dramatische Entwicklung lässt sich anhand demografischer Grafiken nachvollziehen, die einen demografischen "Bauch" in der Altersgruppe zwischen 30 bis 55 Jahren zeigen, der sich in den nächsten 30 Jahren in einen demografischen "Kopf" verlagern wird. Österreich sieht in dieser Beziehung genau wie Deutschland aus, mit dem einen Unterschied, dass Deutschland ein Riese und Österreich ein Zwerg ist. Das heißt, dass die Bevölkerungsstruktur dieser Länder am Ende dieses Jahrhunderts so bizarr wie Sun City, Arizona, aussehen werden.
Demografische Pyramiden
Diese demografische Übergewichtigkeit ist noch bedrohlicher als die Epidemie an übergewichtigen Menschen, denen man heute in Amerika und Europa überall begegnet. Während der Einzelne sein Übergewicht aktiv durch eine Diät oder mehr an Bewegung bekämpfen kann, ist die demografische Übergewichtigkeit bedrohlicher: Sie zieht unerbittlich vom Bauch zum Kopf, sodass innerhalb eines halben Jahrhunderts unser demografischer (Landes-)Körper aus einem Riesenkopf auf sehr dünnen Beinen bestehen wird. Um diese Probleme mit ihren komplizierten ökonomischen, politischen und sozialen Konsequenzen zu lösen, wird es viele Jahrzehnte brauchen.
Will man über eine Lösung oder zumindest Verlangsamung dieses Prozesses nachdenken, muss man, genau wie in der Umwelt- und Klimaproblematik, in den nächsten Jahren anfangen und darf nicht mehr warten.
Die Lösung liegt auf der Hand: Entweder es entscheidet sich die Mehrheit junger Österreicher/-innen sofort für mindestens drei Kinder pro Familie (was kaum wahrscheinlich ist), oder man erhöht die Einwanderung junger, arbeitsfähiger Menschen aus anderen Ländern, die bereit sind, sich kulturell innerhalb einer Generation zu assimilieren. Menschen, die jung genug sind, um auch ihre zukünftigen Kinder in Österreich großzuziehen und sich dadurch noch schneller assimilieren. Gerade weil diese Möglichkeit so naheliegt, sind die letzten Wahlresultate nicht anders denn als dümmlich zu bezeichnen.
Nationaler Selbstmord
Wenn sich diese neuen Wähler einwanderungsfeindlicher Parteien nicht sogleich entscheiden sollten, Großfamilien zu produzieren, ist die xenophobe Ablehnung einer intelligenten Immigrationspolitik ein Rezept für den nationalen Selbstmord. Da ich die Wahlresultate als "dümmlich" beschreibe, will ich erklären, was eine "intelligente" Immigrationspolitik wäre.
Da Einwanderung zumindest ein Teil der Lösung sein muss, würde ich vorschlagen, zu einer aktiven Politik zu wechseln, also zu versuchen, Menschen nach Österreich zu bringen, die sich nicht nur assimilieren, sondern ökonomisch und gesellschaftlich zur Entwicklung des Landes beitragen können.
Osteuropäische Länder, die natürlich Einwanderer mit der besten kulturellen Anpassungsfähigkeit liefern könnten, haben genauso wenig Kinder wie Deutsche oder Österreicher und können kaum zur Lösung der demografischen Katastrophe beitragen.
Holt Inder und Nigerianer rein
Geeigneter erscheinen mir in dieser Hinsicht Indien, Nigeria (in der Hauptsache seine katholischen Teile) sowie Brasilien. Es ist wahrscheinlich, dass diese drei Länder im Jahr 2050 in der Bevölkerungszahl Platz eins, sechs und sieben belegen werden. Alle drei Länder haben viele Universitäten mit vielen jungen Menschen, die an einer Migration nach Europa interessiert sind. Das Hauptproblem einer Auswanderung nach Deutschland oder Österreich ist natürlich die Sprache, da Deutsch im Ausland nicht genügend unterrichtet wird.
Deutsch aber erst nach der Einwanderung zu lernen ist ein Riesenhemmnis. Wie wäre es, eine österreichische Organisation, ähnlich dem deutschen Goethe-Institut, in einigen der wichtigsten Universitätsstädte dieser Länder (z.B. Hyderabad, Bangalore, Ibadan, Ile-Ife, São Paulo und insbesondere Rio Grande do Sul, wo es viele Deutsche gibt) einzurichten, mit einem Schwerpunkt auf intensivem Sprachunterricht.
Aktive Politik
Das wäre ein vergleichsweise billiges Experiment, das zeigen würde, ob Österreich ein attraktives Auswanderungssziel für jüngere Leute sein könnte, die ihre Familien dann in Österreich gründen. Diese Strategie könnte eine kulturelle und wirtschaftliche Integration ermöglichen, die sich sehr von der Situation der "Gastarbeiter" früherer Jahrzehnte unterscheiden würde. Die Vorteile einer solchen aktiven Immigrationspolitik für ausgebildete Einwanderer wurden seit den 60er-Jahren in Amerika bewiesen, als die sehr restriktiven Quoten für Immigranten aus Asien für gut ausgebildete Personen dramatisch erweitert wurden.
In gewissen amerikanischen Hightech-Bereichen und an Elite-Universitäten wie zum Beispiel in Stanford, sind jetzt mehr als ein Drittel der Mitarbeiter oder Studierenden Ausländer, hauptsächlich aus Asien. Die USA sind eines der wenigen entwickelten Länder, deren Bevölkerung noch wächst, anstatt abzunehmen. Der einzige Grund hierfür ist die Einwanderung, insbesondere aus Lateinamerika. Im Jahr 2050 wird es mehr Kalifornier lateinamerikanischer Herkunft als solche aus Europa geben.
Als Amerikaner aus Wien - oder amerikanischer Wiener - halte ich es für meine Pflicht, diese kaum jemals ausgesprochenen Implikationen der Ergebnisse der letzten Wahl deutlich zu machen.
(DER STANDARD Printausgabe, 12.12.2008)
Zur Person
Carl Djerassi ist Chemiker und Schriftsteller. Er entwickelte im Jahr 1951 die erste Antibabypille
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und für ein bis zwei Generationen das Pensionalter anheben als die Perspektive zu einem West-+n+tolien zu verkommen.
Wenn ein Staat keine Pensionen mehr zahlen kann, wie soll er dann arbeitslose Zuwanderer
ernähren ?
Gerade ein Amerikaner sollte sich in Zeiten wie diesen überlegen wie die neoliberalen USA ihre zukünftigen Arbeitslosen durchbringen anstatt sich Sorgen über die Demographie eines europäischen Kleinstaates zu machen.
Mangelnde Zuwanderung und Arbeitsplätzeüberschuss zählen sicher nicht zu den Zukunftsängsten die den Ösi quälen...
das dieses Wahlergebnis bedenklich ist - keine Frage - vor allem, dass die Jugend so gewählt hat.
ABER es ist unbestritten, dass es auf der Welt zuviele Menschen gibt. Die Ressourcen reichen gerade dafür, dass es ca. 10 bis 15 % relativ gut geht, während der Rest in Armut leben muss.
Und sogar das wird sich bald ändern - weil viele Ressourcen zur Neige gehen.
Fakt ist, dass die Weltbevölkerung reduziert werden müsste, wenn wir eine gerechte Welt haben möchten, in der der Reichtum auch nur annähernd gleich verteilt ist.
Das 2,1 Fertilitätsrate-denken sollte hintan stehen, bis wir zumindest auf 5 mia. wieder "gesundgeschrumpft" sind !
Produktivität ist enorm gestiegen - das Steuersystem müsste adaptiert werden - WErtschöpfungsabgabe, mas
Glauben Sie nicht, dass die entwickelte Welt der falsche Teil der Welt zum Gesundschrumpfen wäre?
Vielleicht wäre es besser das hohe Wachstum in den derzeit ärmsten Ländern zu bremsen, um die wenigen finanziellen Ressourcen auf weniger Leute aufteilen zu müssen.
Es wäre dann eher möglich ein vernünftiges Bildungssystem aufzubauen und nicht Heere von unausgebildeten jugendlichen Arbeitslosen zu haben.
Vergessen Sie auch nicht, dass ein wirkliches Gesundschrumpfen zur Folge hätte, dass sie eines Tages vielleicht eine Bevölkerung haben in der über 50% der Menschen über 65 sind.
Wer versorgt die dann wenn sie nicht mehr erwerbstätig sind?
Oder ist verhungern bei einer Pension von <300€ Teil des Plans?
die ganze Welt müsste eine Geburtenrate UNTER 2,1 haben (bis eben eine Weltbevölkerung erreicht worden ist - die die Erde vertragen kann). Danach Ziel: 2,1.
Dann wären viele Probleme um einiges leichter zu lösen.
Verhungern als Ziel ist blödsinn, aber es ist auch unbestritten, dass immer wieder Menschen in den ärmeren Ländern verhungern, eben weil die Geburtenrate zu hoch ist.
Eine Inselgruppe nähe Afrika hat das Senken der Rate auch erfolgreich geschafft - auch der Wohlstand ist dort spürbar gestiegen.
Nicht selten ist in diesen Ländern aber die Religion - ob Islam, oder Christentum hinderlich an diversen posit. Entwicklungen.
schon mit den "demografischen Implikationen" einer Einwanderung von gut ausgebildeten Indern, etc. Gedanken gemacht?
Diese Leute werden aber den Indern fehlen und den Amerikanern nützen. Das ist wohl das Idealmodell um verfehlte Bildungspolitik wieder etwas hinzubiegen?
Ganz abgesehen davon birgt der Glaube an das Allheilmittel des steten Wachstumes bereits das Scheitern in sich. Aber wer noch an dieses Konzept glaubt wird schon bald in die brutale Wirklichkeit zurückgeholt werden.
Migration ist per se nicht schlecht, aber es soll ja nicht nur die "Intelligenz" eines Landes sich woanders einen Job suchen (müssen). Die geistige Ausdünnung vor und während WKII war ja für Europa ein intellektueller Aderlass sondergleichen.
Inder / Pakistanis wählen meist ein englisch-sprachiges Land für ihre Auswanderung aus. Österreich und Deutschland konnten praktisch keine IT-Fachkräfte anheuern, als sie das mal versucht haben. Nebenbei: auch als IT-Fachkraft muß man hier in aller Regel gutes Deutsch können.
Der demographische Aspekt ist von vorgestern. Heute ist ein Land weder reich, weil es viel (agrarische) Grundfläche besitzt, noch ist es reich, weil es eine große Bevölkerung hat. Reich ist es, wenn genügend hochqualifizierte Arbeit zur Verfügung steht und die Bewohner ihre gute Ausbildung in eine hohe und *qualitativ erstklassige* Produktivität umsetzen können. Luxemburg und Österreich sind reich, Indien ist arm, nicht umgekehrt!
Man löst die selbst eingebrockten Probleme, indem hochqualifizierte Arbeitskräfte aus ärmeren Ländern, die mit dem Geld der dortigen Bürger ausgebildet wurden und dort auch dringend benötigt werden, einfach abgezogen werden? Das kann es doch nicht sein!
Und die Schwellenländer werden sich dagegen sicher zur Wehr setzen. Vielleicht wird es in Zukunft auch Ablösen für hochqualifizierte Arbeitskräfte geben, ganz ähnlich wie Fussballvereine Spielertransfers handhaben. Für einen Topspieler muss man schon eine Stange Geld hinlegen um ihn zu bekommen.
Das könnte uns auch blühen. Für die Guten muss man blechen, die Mundls bekommt man gratis.
Der Artikel ist es mit Bestimmtheit.. oder - um gleich thematisch anzuschliessen - ein Produkt offensichtlicher seniler Demenz.
Wenn Herr Dscherassy sich mokiert, dass gerade die unter 30 Jährigen FPÖ wählten, so sollte er einmal darüber nachdenken, wieviele von diesen "jungen" selbst der 2.Generation von Zuwanderern angehören. Die Wahlwerbung eines HC war sehr bewusst auf junge Serben ausgerichtet- das aber nur am Rande.
Die Lösungsvorschläge punkto Umsiedlung erinnern ein Wenig an die Geisteswelt eines Josef Stalin. Sollten WIR ein demographisches Problem haben - dann müssen WIR es lösen - Das Modell Dscherassy ersetzt einen "Demos" nur durch einen anderen.
wächst die bevölkerung gibt es probleme
schrumpft die bevölkerung gibt es probleme
ich kann ja die beschriebene datenlage nachvollziehen - die bevölkerung österreichs wird weniger - na und - den beweis dass dies ein problem ist bleibt man hier im artikel schuldig . alles nur vermutungen
von ~8 mio, arbeiten heute nicht mal die hälfte um diese zu ernähren - wieviele dabei pseudoarbeit leisten will ich gar net schätzen - müssen halt alle landesbeamte in produktive bereiche wechseln - länder braucht ein land wie österreich eh net - alleine durch eine verwaltungsreform würden genug arbeitskräfte frei
Jetzt mal abgesehen davon, dass jeder dort leben können soll wo er will:
Die geziehlte Abwerbung der gut Ausgebildeten aus Entwicklungsländern ist eine Ausbeutung wie zu kolonialen Zeiten. Anstatt der natürlichen Ressourcen, holt man sich eben jetzt die "Humanressourcen".
Sie sollten mein posting noch einmal lesen, wenn Sie einen Widerspruch sehen, wo keiner ist.
Djerassi sagte:
"Alle drei Länder haben viele Universitäten mit vielen jungen Menschen, die an einer Migration nach Europa interessiert sind."
Wenn die Menschen - von sich aus - daran interessiert sind, nach Europa zu kommen, dann soll ihnen das freistehen. Wenn aber - wie von Djerassi indirekt vorgeschlagen - die reichsten Länder der Welt ihre demographischen Probleme lösen, indem sie eine Politik verfolgen, geziehlt Leute anzuwerben, die vorher auch noch auf Kosten ihrer weniger wohlhabenden Länder ausgebildet wurden, dann ist das auf staatlicher Ebene eine Ausbeutung.
Dass sowieso ein Wettbewerb um die besten Köpfe besteht, ist klar.
viel text für wenig alternativen und echte lösungen.
es wäre wünschenwert, wenn der autor mehr konkretisierbare und realisierbare lösungsvorschläge vorgebracht hätte, das thema hat´s ja per se in sich.
mit nur mit schimpfen und ein paar alibi vorschlägen, ist der autor auf keinen fall besser als die von ihm angegriffenen gruppen.
<<...oder man erhöht die Einwanderung junger, arbeitsfähiger Menschen aus anderen Ländern, die bereit sind, sich kulturell innerhalb einer Generation zu assimilieren.>>
... sich fragen warum die Rechtspareien gewählt werden und sich selber gleich die Antwort geben... vorbildlich!
[Arbeitsfähig (Arbeitswillig), Anpassungsfähig (Sprachkenntnisse)]--> nur rein mit den neuen Staatsbürgern!
...angehören, können wir es uns bald leisten, noch weniger Zusdammenhänge zwischen Sex und Fertilität als bisher herzustellen.
Gentechnologie, Fortschritte in der in vitrio Fortpflanzung, gar Klonen werden noch dieses Jahrhundert weiterentwickelt.
Man sieht diesen Dämmerstreifen am Horizont am Umgang mit Sexualität: es ist immer weniger angesagt, ausschliesslich hetero zu sein. Das ist eine aussterbende sexuelle Ausrichtung.
Mit Recht, denn bald winkt uns das Reich der Freiheit der elternlosen Zeugung.
Hochentwickelte Industrieländer haben ein Umfeld erzeugt, in dem es einfach unpraktisch ist, mehrere Kinder zu haben. Was wird wohl passieren, wenn wir versuchen, den demografischen Knick nur durch Zuwanderung auszugleichen? Als kurzfristige Lösung mag das passabel sein, aber wie sieht die Angelegenheit aus, wenn die Zugewanderten sich derart assimilieren, dass sie genauso wie unsereins sehr wenige Kinder in die Welt setzen und die demografisch angespannte Situation damit noch aggravieren?
Das, was Hr. Djerassi vorschlägt, ist nichts anderes als eine Variante des Pyramidenspiels, wo man ein Loch zustopft, indem man anderswo ein größeres Loch aufreisst.
wachsen wachsen wachsen ... ist das das einzige was zählt heute ?? sei es jetzt die wirtschaft oder die bevölkerungszahl ...
es gibt heutzutage schon viel zuviele menschen, die an hunger leiden ... wie soll dass dann in zukunft aussehen ??
wie immer gehts da meiner meinung nach nur um den profit einiger weniger ...
"Die "Bevölkerungsexplosion" war in den letzten 100
Jahren in Europa aber schon lange kein Problem mehr"
Aber Hallo ? .. Wo leben Sie den ? Nur weil wir nicht die Rohstoffe vor unserer Haustüre vernichten, heißt das noch lange nicht, das in Europa die Recourcen nachwachsten und vorhanden sind - die wir benötigen ..
Keineswegs. Es handelt sich um einen globalen Prozess und Europa hats vielleicht kapiert. Bei der in diesem Zeitraum unglaublich gestiegenen Produktivität mach ich mir auch keine Sorgen wegen der für den kurzen Zeitraum von eineinhalb Generationen verzerrten Bevölkerungspyramide. Das einzige, was eventuell nicht mehr funktioniert, ist der Geldkreislauf, wofür wir aber vielleicht bessere Lösungen finden, als Bevölkerungsimport.
Was bei dieser hübschen Zukunftsvision aber ganz vergessen wurde, ist, daß die "echten Österreicher" Angst um ihre Jobs haben. Solange die Ausländer nur die Drecksarbeit machen, sind sie ja ok, aber wenn sie "uns" dann auch die gut bezahlten Jobs streitig machen und vielleicht sogar eine bessere Ausbildung haben (herzlichen Dank an die Bildungspolitik),...
der sozialminister trat schon vor einem 1/4 jahrhundert für eine wertschöpfungsorientierte finanzierung des sozialsystems ein, wurde aber zeitlebens dafür verteufelt. bis jetzt hat aber noch niemand eine bessere lösung angeboten.
erhöhen der repoduktionsrate ist eine sackgasse, die erde kann schon jetzt die bevölkerung nur durch raubbau an den resourcen ernähren und versorgen.
der vorschlag, gut ausgebildete junge menschen aus den entwicklungsländern anzuwerben ist grotesk.
was ist ihr nächster vorschlag? als lösung gegen einen finanziellen engpass eine alte mindestrentnerin zu überfallen?
dabei vergisst man, dass die bevölkerung in unserem staatsgebiet mehr als ein dutzendmal völlig ausgetauscht wurde. ob illyrer, kelten, hunnen, germanen, römer oder das völkergemisch des heutigen österreichs, was macht das für einen unterschied?
ist indien und nigerien wirklich so gesund and oesterreich so krank? die laender die 'krank' sein sollten haben auch die gesundersten 70-jaehrigen.
ware es nicht besser das oesterrechische system, das niedrige geburtenzahlen protoziert, nach nigerien zu kopieren (und nicht nur in den katolischen teil).
moechten nigerien, somalien oder simbabwe nicht auch inseln der seligen sein.
nicht Goethe-institute sondern 1. rang in Entwicklungshilfe ist bestrebenswert.
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