Warum wir bald sehr alt ausschauen

13. Dezember 2008, 20:45
  • Entweder die Österreicher entscheiden sich sofort für mindestens drei Kinder pro Familie, oder man erhöht die Einwanderung
    foto: standard/hendrich

    Entweder die Österreicher entscheiden sich sofort für mindestens drei Kinder pro Familie, oder man erhöht die Einwanderung

Die Österreicher scheinen sich als Inselvolk zu sehen, das unabhängig von der Welt ihr Schnitzel genießen kann - von Carl Djerassi

Die Ergebnisse der letzten österreichischen Wahlen haben große Erfolge für Parteien gebracht, die ausländerfeindlich orientiert sind. Auch wenn die Hinwendung zu diesen Parteien nicht nur mit xenophoben Motiven begründet werden kann, hat mich die Verstärkung dieser Tendenzen sehr überrascht - nicht nur aus moralischen Gründen, sondern auch weil sie eine dümmliche Haltung dokumentieren. Offenbar haben fast 30 Prozent der Einwohner dieses Landes ihre Ausbildung in Schulen erhalten, die nichts über die demografische Situation in der jetzigen Welt lehren.

Gott segne das Schnitzel

Diese Österreicher unterliegen noch immer der Illusion, dass ihr kleines Land nicht in der Mitte von Europa liegt, sondern auf einer Insel, wo der liebe Gott sie unabhängig vom Rest der Welt leben und ihr Schnitzel genießen lässt. Noch erschreckender ist die Beobachtung, dass die Mehrheit dieser Wähler xenophober Parteien unter 30 ist. Mein Beitrag soll helfen, diese Menschen aufzuwecken.
Ich möchte mit dem realistischen Faktum beginnen, dass zwischen Sexualität und Reproduktion in Zukunft keinerlei Zusammenhang bestehen wird. Im Grunde ist diese Trennung im katholischen Österreich, einem Land mit durchschnittlich 1,4 Kindern pro Familie, schon vollzogen. Die meisten Österreicher genießen Geschlechtsverkehr, ohne dabei ein Kind bekommen zu wollen oder zu bekommen.

Horrorszenario

Da ein Land ungefähr 2,1 Kinder pro Familie braucht, um demografisch auch nur den Status quo zu wahren, ist es klar, dass die Bevölkerung eines 1,4-Kinder-Landes in diesem Jahrhundert schrumpfen wird. Statt die naiven Wähler ausländerfeindlicher Parteien mit dem konkreten österreichischen Horrorszenario zu schockieren, möchte ich mit der Situation eines Nachbarlandes beginnen, das mehr oder minder dieselbe Sprache spricht, aber zehnmal größer ist, nämlich Deutschland.

Beide Länder, wie auch die meisten anderen in Europa, leiden an einer ernsten Krankheit, dem raschen Altern der Bevölkerung, das quantitativ am leichtesten durch den Prozentsatz der Bevölkerung, der älter als 65 Jahre ist, ausgedrückt werden kann. In dieser Beziehung ist Deutschland sehr krank, da es von den 195 Ländern der Welt das viertälteste ist - mit 18,3 Prozent der Bevölkerung über 65. Österreich mit "nur" 16 Prozent der Bevölkerung über 65 ist das dreizehntälteste unter diesen 195 Ländern - im Vergleich zum todkranken Deutschland nur ein minimaler Unterschied.

Natürlich wird die Bevölkerung nicht nur älter, sondern sie schrumpft auch. Man schätzt, dass Deutschland ungefähr 200.000 neue Einwanderer pro Jahr brauchen würde, um seine jetzige Bevölkerungszahl zu bewahren.

Wir schrumpfen

Was würde passieren, wenn ein solches Land keine Einwanderung hätte? Nehmen wir Bulgarien, ungefähr genauso groß wie Österreich, 17 Prozent der Bevölkerung sind über 65 Jahre. Laut Vorhersagen wird die Bevölkerung dort im Jahre 2050, verglichen mit 2007, um 34 Prozent geschrumpft sein!

In Österreich gibt es jetzt schon mehr Menschen über 65, als Kin_-der unter 15 Jahren. In Japan, dem zweitältesten Land der Welt, schätzt man, dass 40 Prozent der Bevölkerung in den nächsten 50 Jahren über 65 Jahre alt sein werden. Man muss kein Wirtschaftswissenschafter oder Demograf sein, um zu verstehen, dass in diesem Jahrhundert in vielen Ländern eine unmögliche Situation entstehen wird. Es wird nicht mehr genug junge Beschäftigte geben, welche die notwendige gesellschaftliche Arbeit und die Deckung der Pensionskosten übernehmen werden können.

Die dramatische Entwicklung lässt sich anhand demografischer Grafiken nachvollziehen, die einen demografischen "Bauch" in der Altersgruppe zwischen 30 bis 55 Jahren zeigen, der sich in den nächsten 30 Jahren in einen demografischen "Kopf" verlagern wird. Österreich sieht in dieser Beziehung genau wie Deutschland aus, mit dem einen Unterschied, dass Deutschland ein Riese und Österreich ein Zwerg ist. Das heißt, dass die Bevölkerungsstruktur dieser Länder am Ende dieses Jahrhunderts so bizarr wie Sun City, Arizona, aussehen werden.

Demografische Pyramiden

Diese demografische Übergewichtigkeit ist noch bedrohlicher als die Epidemie an übergewichtigen Menschen, denen man heute in Amerika und Europa überall begegnet. Während der Einzelne sein Übergewicht aktiv durch eine Diät oder mehr an Bewegung bekämpfen kann, ist die demografische Übergewichtigkeit bedrohlicher: Sie zieht unerbittlich vom Bauch zum Kopf, sodass innerhalb eines halben Jahrhunderts unser demografischer (Landes-)Körper aus einem Riesenkopf auf sehr dünnen Beinen bestehen wird. Um diese Probleme mit ihren komplizierten ökonomischen, politischen und sozialen Konsequenzen zu lösen, wird es viele Jahrzehnte brauchen.

Will man über eine Lösung oder zumindest Verlangsamung dieses Prozesses nachdenken, muss man, genau wie in der Umwelt- und Klimaproblematik, in den nächsten Jahren anfangen und darf nicht mehr warten.

Die Lösung liegt auf der Hand: Entweder es entscheidet sich die Mehrheit junger Österreicher/-innen sofort für mindestens drei Kinder pro Familie (was kaum wahrscheinlich ist), oder man erhöht die Einwanderung junger, arbeitsfähiger Menschen aus anderen Ländern, die bereit sind, sich kulturell innerhalb einer Generation zu assimilieren. Menschen, die jung genug sind, um auch ihre zukünftigen Kinder in Österreich großzuziehen und sich dadurch noch schneller assimilieren. Gerade weil diese Möglichkeit so naheliegt, sind die letzten Wahlresultate nicht anders denn als dümmlich zu bezeichnen.

Nationaler Selbstmord

Wenn sich diese neuen Wähler einwanderungsfeindlicher Parteien nicht sogleich entscheiden sollten, Großfamilien zu produzieren, ist die xenophobe Ablehnung einer intelligenten Immigrationspolitik ein Rezept für den nationalen Selbstmord. Da ich die Wahlresultate als "dümmlich" beschreibe, will ich erklären, was eine "intelligente" Immigrationspolitik wäre.

Da Einwanderung zumindest ein Teil der Lösung sein muss, würde ich vorschlagen, zu einer aktiven Politik zu wechseln, also zu versuchen, Menschen nach Österreich zu bringen, die sich nicht nur assimilieren, sondern ökonomisch und gesellschaftlich zur Entwicklung des Landes beitragen können.

Osteuropäische Länder, die natürlich Einwanderer mit der besten kulturellen Anpassungsfähigkeit liefern könnten, haben genauso wenig Kinder wie Deutsche oder Österreicher und können kaum zur Lösung der demografischen Katastrophe beitragen.

Holt Inder und Nigerianer rein

Geeigneter erscheinen mir in dieser Hinsicht Indien, Nigeria (in der Hauptsache seine katholischen Teile) sowie Brasilien. Es ist wahrscheinlich, dass diese drei Länder im Jahr 2050 in der Bevölkerungszahl Platz eins, sechs und sieben belegen werden. Alle drei Länder haben viele Universitäten mit vielen jungen Menschen, die an einer Migration nach Europa interessiert sind. Das Hauptproblem einer Auswanderung nach Deutschland oder Österreich ist natürlich die Sprache, da Deutsch im Ausland nicht genügend unterrichtet wird.

Deutsch aber erst nach der Einwanderung zu lernen ist ein Riesenhemmnis. Wie wäre es, eine österreichische Organisation, ähnlich dem deutschen Goethe-Institut, in einigen der wichtigsten Universitätsstädte dieser Länder (z.B. Hyderabad, Bangalore, Ibadan, Ile-Ife, São Paulo und insbesondere Rio Grande do Sul, wo es viele Deutsche gibt) einzurichten, mit einem Schwerpunkt auf intensivem Sprachunterricht.

Aktive Politik

Das wäre ein vergleichsweise billiges Experiment, das zeigen würde, ob Österreich ein attraktives Auswanderungssziel für jüngere Leute sein könnte, die ihre Familien dann in Österreich gründen. Diese Strategie könnte eine kulturelle und wirtschaftliche Integration ermöglichen, die sich sehr von der Situation der "Gastarbeiter" früherer Jahrzehnte unterscheiden würde. Die Vorteile einer solchen aktiven Immigrationspolitik für ausgebildete Einwanderer wurden seit den 60er-Jahren in Amerika bewiesen, als die sehr restriktiven Quoten für Immigranten aus Asien für gut ausgebildete Personen dramatisch erweitert wurden.

In gewissen amerikanischen Hightech-Bereichen und an Elite-Universitäten wie zum Beispiel in Stanford, sind jetzt mehr als ein Drittel der Mitarbeiter oder Studierenden Ausländer, hauptsächlich aus Asien. Die USA sind eines der wenigen entwickelten Länder, deren Bevölkerung noch wächst, anstatt abzunehmen. Der einzige Grund hierfür ist die Einwanderung, insbesondere aus Lateinamerika. Im Jahr 2050 wird es mehr Kalifornier lateinamerikanischer Herkunft als solche aus Europa geben.

Als Amerikaner aus Wien - oder amerikanischer Wiener - halte ich es für meine Pflicht, diese kaum jemals ausgesprochenen Implikationen der Ergebnisse der letzten Wahl deutlich zu machen.
(DER STANDARD Printausgabe, 12.12.2008)

Zur Person

Carl Djerassi ist Chemiker und Schriftsteller. Er entwickelte im Jahr 1951 die erste Antibabypille

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Definition von alt

Die vorgeschlagene Lösung kann keine nachhaltige sein. Was passiert wenn wir mehr alte Menschen mit mehr jungen Menschen versorgen? Verschwinden die Jungen dann, oder werden die auch irgendwann alt?

Die vorgeschlagene Lösung benötigt immer mehr Menschen. Und das kann nicht gut gehen.

Alternativ könnte man sagen, dass in 50 Jahren nicht der Anteil der Menschen über 65, sondern über 70 oder 75 als alt gewertet wird. Natürlich inklusive Anpassung des Pensionsalters. Wir müssen uns bewusst sein, das wir nicht über die Hälfte unseres Lebens auf Kosten anderer Leben können, das geht einfach nicht. Und wenn die Ausbildung länger dauert, muss man eben am anderen Ende länger arbeiten.

Als Österreicher in Österreich sind wir sehr froh von einem "Amerikaner aus Wien - oder amerikanischer Wiener" seine Sicht der Dinge kennen zu lernen.

Und "sind die letzten Wahlresultate nicht anders denn als dümmlich zu bezeichnen", gut mag sein, aber wie sind dann die vorletzte und vorvorletzte Wahl in den so gepriesenen USA mit samt den Folgen für die Menschen und die Menschheit außerhalb der USA & deren Satelliten zu bezeichen ?

Sind wir froh, wenn der Amerikaner aus Wien in Amerika bleibt ... und wünschen ihm noch viele glückliche Jahre.

Interessanter Standpunkt, aber es scheitert oft mit der Integrationswilligkeit, da es eben Parallelgesellschaften gibt.

In D gibt es dazu eine Studie wie hier von einer anderen Zeitung berichtet wird http://www.kurier.at/nachricht... 289684.php

Es wäre auch eine der vornehmsten Aufgaben und Sache für den Standard darüber detailliert zu berichten.

Lieber alt als moslemisch!

Weiter´s ...

... werden auch die finanziellen Unterstützungen von Vater Staat gekürzt, was dieses Unterfangen auch nicht vereinfacht. Der Österreicher bekommt nämlich nicht mal annähernd die Vergünstigungen, die ein Ausländer bekommt. Daran sind aber nicht die angeblich ausländerfeindlichen Parteien die Ursache, sondern die realtitätsfernen Grossparteien plus laut schreiende Gutmenschen. Würden die Österreicher genauso leicht die selben Unterstützungen bekommen, wäre die Geburtenrate sicher weit über dem von Ihnen genannten erforderlichen Wert von 2,1 Kind / Familie.

Und betr. Ihrem vielgelobten Thema der Demografie in Kurzfassung: Jede Pyramide, auch Ihre geliebte demografische, korrigiert sich früher oder später von selbst, wenn auch schmerzhaft.

mM

Werter Herr ...

... Djerassi, auch wenn Sie versuchen, klare Sachverhalte durch hochgestochene Formulierungen für Ihre Multikultithemen hinzubiegen und es derart zu drehen versuchen, dass die Österreicher selber Schuld sind - so ist es in der Praxis nicht der Fall:

Die angeblich dümmliche Haltung wird mittlerweile ungern, aber doch, durch die Veröffentlichung von etwas weniger schöngefärbten Statistiken bestätigt = der Österreicher ist doch nicht so dumm, wie Sie´s gerne darstellen. Oder sind Sie betr. Statistiken noch nicht auf dem aktuellen Stand?

Die durchschnittliche Geburtenquote von 1,4 Kindern / Familie ist erklärbar, dass sich ein Grossteil der arbeitenden Österreicher aus zeitlichen und finanziellen Gründen nicht mehr Kinder leisten kann.

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noch fragen?

(quelle:stern), motto: österreich darf nicht deutschland werden!

die zahlen:
Migranten in Deutschland: 15,3 Millionen; Anteil der Migrantenfamilien: 27 Prozent; Migrantenquote bei Kindern bis zwei Jahre: 34 Prozent; Migranten ohne Berufsabschluss: 44 Prozent; Migranten im Alter zwischen 22 und 24 Jahren ohne Berufsabschluss: 54 Prozent; türkische Migranten ohne Berufsabschluss: 72 Prozent; erwerbslose Migranten: 29 Prozent; einkommensschwache Migranten: 43,9 Prozent; Migranten in Armut: 28,2 Prozent; Migrantenkinder in Armut: 36,2 Prozent; türkische Migrantenkinder mit Misshandlungen und schweren Züchtigungen in den Familien: 44,5 Prozent; Berliner Migrantenkinder mit Förderbedarf in deutscher Sprache: 54,4 Prozent;

Meine Güte

Die Geburtenrate in A & D wird sich mit Sicherheit wieder einpendeln. Wir brauchen weder Inder noch Nigerianer. Ich libe mein Schnitzel.

wo steht geschrieben, daß wir nicht weniger werden dürfen, wo wir doch schon weniger waren?

noch vor hundert Jahren gab es auf der Welt nur 1,65 Milliarden Menschen und es hat doch auch funktioniert, ich würde sogar sagen nicht schlechter als heute, speziell, wenn wir einmal an die Ressourcen denken oder einfach generell an die Umwelt / Mutter Natur, was wäre wenn wir hier in Österreich, statt 8.348 Millionen nur mehr 6 Millionen (1910 - 6,6 Millionen) Einwohner hätten, ich kann es euch sagen, es ginge mit Sicherheit niemandem schlechter als heute

Wohl was wahres daran ...

... wir sollten uns gesund schrumpfen zu einer Anzahl die dieser Planet auch vertragen kann!

Verehrte Eva Meyer, natürlich können und dürfen "wir wenige werden", aber es wird ein grausamer Vorgang,

der Übergang von einer Gesellschaft, die zu einem großen Teil aus GreisInnen besteht, für die wenige Junge zur Verfügung stehen, sie zu ernähren, ihnen mit körperlicher Arbeit zu helfen usw. Nachdem der grausame Vorgang der Bevölkerungsabnahme vorüber ist, kann es auf niedrigerem, stabilerem Niveau ganz gut weitergehen.

16.12.2008, 16:15
Klar

Arbeitslose, kulturbereichernde Schläger mit denen eine Wiener Schulklasse Bekanntschaft schließen musste (wo ist der Standard-Artikel hierzu???) werden unsere Pensionen sichern.

So gehöre ich also nicht zu den 30% Naivlingen

und habe in der Schule (1970-1984) über die demografische Situation von Heute gelehrt bekommen weil ich nicht BZÖ oder FPÖ gewählt habe ?
Wer sein Anliegen mit Herablassung eines Drittels des Wahlvolkes zu formulieren beginnt hat mMn schon verloren.

Wenn dann andererseits noch dazukommt dass das Problem nur mit geistiger Ausbeutung von Entwicklungsländer in den Griff zu bekommen ist kann man schon von Zynismus sprechen.

Dieser Artikel ist "Frust ablassen" und keine Expertise .

(Einen Chemiker und Verhütungspillenerfinder ernsthaft als "Nostradamus in Sachen Demographie" zu präsentieren ist auch ganz schön dreist)

Bitte auch immer beachten, was wir durch die ungehemmte Zuwanderung VERLIEREN. Die Gutmenschen reden immer nur von Bereicherungen.....Wir sind drauf und dran unsere westlich-abendländische Identität zu verspielen oder was sonst hat ein Minarett in Telfs zu bedeuten....? Was sonst hat es zu bedeuten, wenn österreichische Kinder in ihrer Schulklasse in der Minderheit sind...?

Wem tut ein Minaret weh?

Des problem ist dass wir Türken erlauben türkische Kitschmoscheen hier zu bauen, anstatt architektonisch interessante Bauwerke entstehen zu lassen.
Die Dorfmoscheen vom Balkan würden auch gut in die österreichische Landschaft passen, weil die wie Feuerwehrhäuseln aussehen. Des tut selbst einem Schilehrer net in die Augen weh ...

Man sollte die Theoretiker, die sich über Österreicher amüsieren, die Wiener Schnitzel essen u. gerne nach dem Sport am Stammtisch sitzen, in eine kurdische Flagge hüllen und dann nachts in Berlin-Neukölln, Offenbach o. Köln-Nord usw, usf aussetzen!
Wenn diese Multi-Kulti-Fans die Nacht in Neu-Kölln überleben sollten, werden sie in Zukunft auch Toleranz von den Türken verlangen, die zwar Toleranz für sich und ihre Landsleute und den islamischen way of life einklagen, aber selbst die intolerantesten Mitbürger sind, die man in Deutschland kennenlernt. Sicher nicht alle, aber doch die Mehrheit der Türken in D.
Und Erdogan ruft seine Leute in D. auf, sich nicht zu assimilieren.

Sind Sie ironisch oder muß ich schrecken?

In Wien gibt es Schulen mit 100% Migrantenkindern!

stimmt nicht

in der klasse meiner freundin (mittlerweile 22) waren 28 kinder, davon 3 österreicher...

jetzt kommts... sie ist nicht mal ausländerfeindlich geworden. ganz im gegenteil. sie hat auch eine weitere ausbildung und verdient ganz gut.

klar gabs dort auch ein paar idioten, aber die gibts in jeder klasse.

was ich damit sagen will ist, dass selbst solche "zustände" nicht wirklich problematisch sind, sonst wäre meine freundin ja ein ungebildeter (bildungsniveau bei "ausländerklassen") rechter geworden (was nicht heißen soll, dass alle rechten ungebildet sind). ist aber nicht so.

wie kann das sein?

"Weitere Ausbildung" kann auch bedeuten, dass Ihre Freundin in Schulungsmaßnahmen des AMS o.ä. weitergebildet wurde um Defizite der Pflichtschule auszugleichen

Hier meine Antwort, Wudri, da ihre Reaktion auf meinen Beitrag nicht erschienen ist.

Ich teile ihre Skepsis bezüglich der Einwanderung. Meine Pointe: denjenigen, die auf (meines Erachtens) virtuelle Pensionskonten mehr oder weniger großer Höhe verweisen, die sich aus "Berechungen" (BIP Wachstum, was immer) ergeben, gebe ich zu bedenken, dass GELD NICHTS ist. Nur reale Güter und Dienstleistungen helfen uns zu überleben. Wenn also ein Kühlschrank eingeht oder ein 80kg alter Mensch hinfällt, braucht es kräftige Junge, die diese Lasten ganz konkret tragen. Wenn diese Jungen nicht hier geboren werden, kommen sie aus dem Ausland, irgendwie. Und wenn sie auch wenig Bildung haben sollten, zum Tragen verwenden wir sie schon heute. Viel lieber wäre mir aber das Überleben des eigenen Vokes.

Buchtipp: "Das Heerlager der Heiligen" von Jean Raspail

Kurzbeschreibung
In einer spannungsgeladenen Romanhandlung von beklemmendem Realismus schildert Raspail eine mögliche Konsequenz aus unserer verfahrenen Situation: die drohende Überwältigung Europas durch die explodierenden Menschenmassen der Dritten Welt. Die welthistorische Wende, der Sturz des Abendlandes nach zweitausend Jahren glanzvollen Aufstiegs, wird möglich und wahrscheinlich durch den erloschenen Selbstbehauptungswillen seiner Menschen und Institutionen. - Ein Buch, das wegen seines Themas und seiner literarischen Qualitäten weltweite Verbreitung, leidenschaftliche Diskussion und Würdigung aus prominentem Munde erfahren hat, erreicht nunmehr auch den deutschsprachigen Leser.

Was soll das? Werden jetzt die Bibelväter der Rechten hier verwendet um das Weltbild zurecht zu rücken

Raspail, ein Wortführer für das Absolutistische in Rassenfragen zu ziitieren: echt grindig

http://www.npd.de/index.php... detail=208

Ach so!
Wenn Ihnen nix mehr einfällt,
diffamieren Sie mich also als einen Nazi???
Sehr grenzwertig, was Sie sich erlauben.
Ich habe mehrere Jahre ehrenamtlich Asylanten betreut und bin stolz darauf, dass ich Menschen in Not helfen konnte.
Und Sie stellen mich in einen NPD-Kontext?
Lesen Sie doch mal Broder (Broder ist Jude, schreibt u.a. für den Spiegel), den ich auch empfohlen habe.
Ist Broder auch ein Nazi?
Hurra, wir kapitulieren!: Von der Lust am Einknicken
von Henryk M. Broder
Broders Fazit entspricht Raspails Romanhandlung.
http://tinyurl.com/5j3scs

Ich bin Demokrat und ich bin froh, dass ich hier meine Meinung äußern darf.
Für Diffamierung und das Mundtotmachen mittels Nazi-Vorwurf sind Anti-Demokraten wie Sie zuständig!

godwin punkt

googelns mal :)

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