GNOME 3: Ein Blick in die Zukunft des Linux-Desktops

14. Dezember 2008, 11:07
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Während man sich beim KDE-Projekt schon vor einiger Zeit zu einem radikalen Bruch mit der bisherigen Softwareplattform entschied - und in Folge Anfang 2008 KDE4 veröffentlichte - setzte man beim zweiten großen Linux-Desktop GNOME bislang vor allem auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Bestehenden.

Stabilität

Ein Ansatz der zwar vor allem externe EntwicklerInnen und Firmen erfreut, durchaus aber auch so seine technologischen Problematiken birgt. Immerhin sammeln sich dadurch über die Jahre eine Fülle von veralteten Funktionen und Bibliotheken an, die nicht nur unnötigen Wartungsaufwand bedeuten, sondern auch an Performance und Speicherverbrauch nagen. Gleichzeitig kompliziert die API/ABI-Garantie - also das Versprechen die Programmierschnittstellen unverändert zu lassen - die Entwicklung von gänzlich neuen Features erheblich.

Bruch

Als Konsequenz aus dieser Erkenntnis hat das GTK+-Projekt - das grafische Toolkit bildet die Basis des GNOME-Desktops - vor einigen Monaten den lange vermiedenen Bruch angekündigt: Mit GTK+ 3.0 will man anstehende Aufräumarbeiten durchführen und so die Basis für neue Innovationen schaffen. Statt einem wirklich großen Bruch à la KDE4 / QT4 will man dabei den Übergang aber so sanft wie möglich gestalten und schon in den letzten GTK+ 2.x-Versionen entsprechende Vorbereitungsarbeiten vornehmen.

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Hoamatle i hab die gar so gern!
02.04.2009 20:54
Also das stimmt wirklich das Linux in einem Jahr...

...wesentlich mehr zusammen bringt als MS in all den Jahren!
Windoof 7 ist ja heute schon uralt, wenn man es mit dem Ubuntu vergleicht!
Alt, langsam, unsicher ja was wollen denn die noch am Markt?

Errorrrrrr
25.05.2009 23:30
nachteile LINUX I

möglich das ich mich zu wenig auskenne, aber was mir bei linux sehr fehlt sind
- UNC pfade für shell kommandos die unter windows schon ewigkeiten gehen (cp //rechner/home/*.* .)
- explorer markiert das erste file mit den buchstaben "was" wenn ich was tippe. bei linux (KDE) funktioniert nur der erste buchstabe.
- SW installieren ist eine qual unter linux. ein programm 10 offene referenzen. jede referenz wieder weitere 10 offene referenzen das ist std. nicht die ausnahme.
- zum administrieren des rechners gibt es bunte widgets - leider funktionieren die nie man muss am ende doch scripts und files editieren.
- jede LINUX version versteckt die admin scripts an verschiedenen orten, nennt bekanntes unbedingt anders.

mario Montiniere 
09.06.2009 12:30
teil2

Meine Mutter eine Rentnerin die mit Windows klar gekommen ist entzwischen ist Sie froh Ubuntu auf ihren PC zuhaben.

Und das keine Professionellen Produkte gibt jemand hier im Beitrag schreibt... Gim ist Professioneller als Photoshop ich habe erst mit Photoshop gearbeitet und dann mit Gim woher ich dieses beurteilen kann. Und da gibt es bestimmt noch mehr.

Fazit Windowsnutzer sollte offner sein und auch wollen mit etwas neuen umzugehen wo man den Kopf benutzen kann und nicht wie bei anderen BS wo sich soviel von allein macht. Es ist gerade das was es so interessant mach zu lernen und neues zu entdecken man kann es auch als Abenteuerreise sehen wo man irgendwann merkt es geht einfacher als bei Windoof

mario Montiniere 
09.06.2009 12:25
dem kann ich nicht zustimmen

also wenn ich zum Beispiel den ApacheServer auf spielen will gebe ich gerade mal 3 Befehle im Terminal ein und schon ist er installiert und geht alles was benötigt wird, wird automatisch installiert.

VirtualHost einrichten ne Sache von nicht mal 2 minuten und es geht.

Unter Windows Installation ausführen, dateien suchen aufwendiges umschreiben und einstellen eh es mal klappt unter Windows Vista und Windows 7 noch mehr ne Katastrophe denn dort kann man noch nicht mal richtig die Rechte einstellen wegen der UAC.

Unter Linux gar kein Problem, also ich könnte hier X Beispiele aufführen. Meine Frau eine eigefleischte Windowsnutzerin hat sich vorkurzen auch Ubuntu aufgespielt und sie möchte nichts anderes mehr nutzen

Frorey Fire
09.06.2009 11:17
Teilweise Zustimmung, teilweise auch nicht

- Die etwas größeren Symbole sind sicher Geschmacksache. In Gnome sind sie nicht sehr groß, optisch für mich sehr gefällig.
- Tatsächlich gibt es nichts, was an einen Visual Studio Debugger herankäme.
- UNC-Pfade? rsync user:password@host:/home/* .
- Der Gnome-Dateimanager geht noch weiter als Explorer - du kannst nicht nur "was" tippen, sondern es wird auch noch schön eingeblendet, was du getippt hast, du kannst auch mit Backspace Tippfehler korrigieren. Fühlt sich gleich an wie Explorer, nur noch ausgefeilter.
- Software installieren ist die größte Stärke einer guten Distribution, solange die SW im Repository ist. Alle Referenzen werden automatisch aufgelöst.
- Admin-Widgets funktionieren meistens.
- Distro-Unterschiede? Ja, leider...

Errorrrrrr
25.05.2009 23:51
nachteile LINUX II

- desktop einstellungen: fonts und icons so groß das blinde sie sehen. versucht man mühsam das zu ändern, so merkt man in brauchbarer größe gibt es nur unleserliche fonts.
- debugger: es gibt anscheinend viele davon. keiner kann was, weil sie alle nur vor fehler strotzende frontends für den gdb sind. will man wirklich debuggen landet man über kurz oder lang in der steinzeit beim gdb den nur der funktioniert wirklich.
mag sein das linux im kernel stabiler ist als windows aber das ganze GUI wimmelt nur so von fehlerhaften unprofessionellen programmen. für jede aufgabe gibt es 10 verschiedene programme deren bugs sich gegenseitig ergänzen. -- ausnahmen bestätigen die regel.

. Carnap  
23.08.2009 22:25

Ich habe mich während des Umstiegs auf Linux (dauerte ein halbes Jahr, habe immer noch Windows und Linux parallel installiert).

Aber ich muss sagen, dass ich froh bin,nur noch selten Windows zu brauchen. Es sind diese kleine sachen, die nur so halb funktionieren: Programm lässt sich nicht beenden, man startet Programm, es dauert lang, bis es startet.

Insgesamt bin ich mitLinux nun zufriedener, ohne Windows deshalb als schlecht zu empfinden. Ich würde aber niemanden dazu überreden wollen, auf Linux umzusteigen.


standardposter
27.02.2009 15:58
Unkomplizierter als Mainstream

Ich sag amal so aus einfachen nix-wissen tun heraus, dass die
OpenSource Szene 1 : 3 MS Windows + Apple gewinnt

Linux OS' bringen in einem einzigen Jahr mehr Neuerungen + Innovationen heraus wozu MS + Apple 3 Jahre gebraucht ham (oder sogar viel länger).

Seit Linux bei vielen (gscheiten) UserInnen eingeschlagen hat sputen beide Software Riesen und bieten weniger Inhalt über mehrere Betriebssysteme / Versionen und Updates verteilt Innovationen zu einem noch höheren Preis. Sie haben den Linuxtrend erkannt und haben mehr Angst als Verstand.

Grüsse,

XP->Vista->XP+LinuxOS

salenoz   
18.01.2009 23:45
IST ES JETZT...

... schon so weltbewegend toll, 5 Fenster gleichzeitig offen zu haben?? Wirklich innovativ...

SUSE, UBUNTU usw. sind gratis und können nie mit der Entwicklung von Apple und Microsoft mithalten. Sie haben nur hin und wieder visuelle Spielereien, die niemanden interessieren. Diese Betriebssysteme sind nett, aber wer in vielen Bereichen arbeiten will, konstruktiv und schnell arbeiten will, soll zu Apple/Microsoft greifen.

Frorey Fire
09.06.2009 11:20
"Entwicklung" von Microsoft

MS arbeitet sieben Jahre lang mit voller Kraft an der neuen Version ihres OS (Vista), und am Ende hält jeder die alte Version (XP) für besser. Dann brauchen sie noch zwei Jahre, um eine Version zu bringen (7), die eventuell der ganz alten davonläuft.

Dagegen ist eines zumindest sicher: Linux hat in den Jahren seit 2001 große Fortschritte gemacht!

salenoz   
09.06.2009 21:40

"und am Ende hält jeder die alte Version (XP) für besser"

Ja, sogar die Oma vom Nachbarn "weiß", das Vista schlecht ist. Auf moderneren PCs läufts sehr flott und sehr, sehr sicher und stabil.

Was stimmt: Vor Service Pack 1 war's Mist. Seit SP 1 ist es sehr gut.

Ansonsten kann ich nur empfehlen:

http://en.wikipedia.org/wiki/Moja... experiment

Frorey Fire
10.06.2009 09:09

Mag sein, dass es inzwischen besser ist als sein Ruf. Aber es ist nicht nur die Oma vom Nachbarn, die es vom Hörensagen für schlecht hält, sondern auch Firmenkunden, Administratoren... warum musste MS den XP-Support verlängern?

Naja, aber es geht gar nicht um Vista-Bashing, sondern eher darum, dass in einem neuen Release nach 7(!) Jahren kaum Fortschritt erkennbar war. Und Sie haben gemeint, Linux könnte mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten...

Konstruktives/Schnelles Arbeiten unter Linux wird im Übrigen sicher nicht vom OS behindert; von fehlender kommerzieller SW leider schon. Die Desktop-Umgebung an sich steht Apple/MS aber in nichts nach (außder optisch natürlich - da kommt an Apple nichts heran).

Hendl
06.07.2009 19:16

(„außder optisch natürlich - da kommt an Apple nichts heran“ - die optik ist nur die halbe miete; es geht ums human interface insgesamt)

Herr Surml
01.08.2009 07:53

also ehrlich gesagt war ich ein wenig enttäuscht, als ich letztens zum ersten mal ernsthaft mit osx zu tun hatte, denn die viel gerühmte oberfläche hat mich wirklich nicht vom hocker gehauen - ist zwar alles stimmig und schön im design, aber gegen meinen kde4.3 (rc3) desktop schauts einfach alt (im sinne von veraltet) aus.
aber das is natürlich geschmackssache!

Hendl
01.08.2009 08:40

Paßt ;)
Wäre das erste Mal, daß allen alles recht ist.

Frorey Fire
09.06.2009 11:27

Wobei ich natürlich auch einräumen möchte, dass MS in der Zwischenzeit auch gute Entwicklungen wie das .NET-Framework herausgebracht hat (natürlich hätten's stattdessen auch auf Java setzen können).

mario Montiniere 
06.06.2009 12:05
RE IST ES Jetzt

dem muss ich widersprechen, Windows und Appel hinken ziemlich hinter her unter Mac fehlen soviele Programme die ich unter Linux habe und MS kann man ganz vergessen nur geldschneiderei. Unter Linux habe ich alles womit ich professionell arbeiten kann. Und dazu noch sicher. Mac hat nur einen Vorteil und das ist die Hardware aber selbst bei der gibt es nicht gerade sehr viel. Und wozu benötige ich einen Mac wenn ich mir das Design unter Ubuntu in Gnome selbst bauen kann. Ob Video, Bildbearbeitung, 3D, Büroofice, Buchhaltung, Audio und so weiter es gibt genug Audio LMMS ist nichts anderes als das FL Studio mit diesen arbeitet unter anderen Basshunter und macht seine Musik. Darüber sollten windowsnutzer nachdenken!!!!!!!!!

salenoz   
06.06.2009 18:00

Unter Windows gibt's noch viel mehr "Profiprogramme".
Das können Sie mir ruhig glauben; und zu sagen, ein BS sei "zum Vergessen" ist sowieso Unsinn. Jedes BS hat VOr-/Nachteile.

cout
26.03.2009 20:14
Du postest ja NUR

Unsinn. Da ist es ja gerade unklug, daß Deine Einstellungen erlauben, alle Deine Postings einzusehen... Na egal, war lustig.

salenoz   
27.03.2009 10:37

Stimmt.
Nur nichts Negatives über ihr Cornflakesschachtel- Betriebssystem sagen.

Ohne Linux würds die Erde ja nicht mehr geben.

Mr. Burns
14.03.2009 18:56

das innovativste an windows ist, dass sich die anzahl der bluescreens verringert hat.

mario Montiniere 
06.06.2009 12:08

nein WIndows Vista und auch Windows 7 haben mir bei Test ständig den Bluescreen gezeigt, Speicherabbild etc der ist noch nicht mal mit einer Videodvd zurecht gekommen, Linux dagegen gar keine Probleme

Liam N. 
24.03.2009 14:54
ist das so?

sonst lassen sie mich ein Zitat vom Bockerer bringen...

"...lass ihn... er ist ein unbeschreiblicher Trottel..."

Cosmic Slop
08.03.2009 23:27
Vielleicht sollten sie mal ein Linux ausprobieren

bevor Sie Unsinn Posten.

. Carnap  
05.03.2009 12:04

Von welcher Entwicklung seit Win 95 bis Vista sprechen Sie eigentlich? Was hat sich da groß entwickelt?

Die GUI ist bei Windows eigentlich seit 15 Jahren unverändert, würde ich mal sagen.

Das kann man von KDE und GNOME und XFCE nicht sagen.

Der Apple-Desktop wird überschätzt, ist aber jedenfalls weit innovativer als alles bei Microsoft, was sich GUI nennt.

Und vor allem: Er sieht gut aus.

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