Die Vergänglichkeit von Ordnung

14. April 2009, 20:17
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derstandard.at/jus

Der Historiker Anton Tantner beschäftigt sich seit Jahren mit etwas, das die meisten Menschen gerne übersehen: Die Hausnummer. Sie seien kein vermeintliches Detail der Stadtentwicklung. "So selbstverständlich ist sie in unserem Alltag geworden, dass man gar nicht auf die Idee kommt, sie könnte eine Geschichte haben", schreibt Tantner in seinem Buch "Hausnummern. Geschichte von Ordnung und Unordnung".

Bild: In der Weihburggasse 4 änderte sich die Nummerierung

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derPolizist
01
15.4.2009, 15:31

Bei dieser Gelegenheit ein Ersuchen an alle Wiener Hausbesitzer bzw. deren Hausverwaltungen: bitte nicht auf das Anbringen der Straßennummerntafeln vergessen, und zwar auf allen Seiten eines Gebäudes, welche an Straßen liegen. Ist ohnehin ein Muss lt. Wiener Bauordnung. Sollte aber eine Straßenbenennungstafel fehlen, dies dem Magistrat melden, sie bringen eine an.

Dagmar Rehak
 
00
14.4.2009, 20:08
Sehr schön!

Ich werde in Zukunft offeneren Auges durch die Stadt gehen.

adresscomptoir
03
14.4.2009, 12:52

Die Jahreszahl 1923 fuer die weiss/blauen Schilder ist korrekt fuer die Straßentafeln; die Hausnummernschilder wurden in Wien aber erst per Verordnung vom 24. Oktober 1958 auf weiss/blau umgestellt, siehe http://www.wien.gv.at/recht/lan... 200800.pdf

Lappe ohne Rentier
00
14.4.2009, 16:46
Ah ja. Bildungslücke nunmehr für immer geschlossen...

Danke!

Herzelichst
Ihr Lappe

Lappe ohne Rentier
01
14.4.2009, 11:51
Inhaltlicher Fehler:

Die Schilder mit weißer Schrift auf blauem Unterfgrund wurden meines Wissens um 1923 eingeführt.

Herzelichst
Ihr Lappe

torch
 
01
13.4.2009, 22:48

Es wäre vernünftig die diversen Häuserverzeichnisse bzw. sonstigen Verzeichnisse von Anton Behsel, (Ignaz De Luca), Joseph Gerold, Pezzl, (Gustav Adolph Schimmer), Carl Schwab, Franz de Ponty, u.a. per EDV / Internet verfügbar zu haben.

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