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Schwarz sind alle meine Autos - bis auf den Alfa Spider.
Ihm gehört eine Filmfirma, er dreht für alle ORF-Magazine und gilt als bester Kameramann Österreichs. "1, 2 oder 3"-Kamerakind war er nie. "Der Job kam zu mir. Ich begann als Kabelträger und habe mich hinaufgearbeitet", sagt der HTL-Absolvent. Zu seinem Chrysler kam der Filproduzent im Zuge eines Drehs. "Wir testeten mit einem 300er, wie schnell man fahren muss, um eine Radarbox auszutricksen.
Ich dachte damals, dass wohl nie wieder ein Auto gebaut werden wird, das ökonomisch so sinnlos, aber emotional so toll ist. Mein Chrysler 300C SRT 8 ist die ganz böse Variante mit 435 PS und 6,1l. Natürlich gibt es Audis und Mercedes mit mehr als 400 PS, die werde ich mir nur nie leisten können." Thomas Gerhartl ist froh, dass er sich den Chrysler erst jetzt leisten kann.
"Mit 18 hätte mich so ein Auto wahrscheinlich umgebracht. Er ist reine Kraft und Energie - und wenig Sinnhaftigkeit." Gerhartl ist oft unterwegs und muss viel mitnehmen können. "Dafür gibt es einen Jeep Commander, meine Arbeitswintervariante, ein Benziner mit 335 PS und 5,7 l." Zu den Privatautos: "Ich habe einem Freund einen desolaten VW-Käfer, Baujahr 1969, abgekauft und selbst hergerichtet." Es steht auch ein 181er-VW-Kübelwagen bereit.
"Ein Exbundesheerfahrzeug.Von der Basis ein Käfer mit Fetzendachl, die Türen kann man aushängen. Lenkrad, Schalthebel, Gas, Bremse und Lichtschalter, das ist es dann auch schon - mein Mini-Hummer." Alle Autos sind schwarz, nur der Alfa Spider ist "moonlight-blue". "Lustig zu fahren, ein Klassiker." Ein "absolutes Projekt" gibt es noch: "Einen Porsche 356, Baujahr 1963, wir sind gleich alt. Seit zehn Jahren arbeite ich daran, aus dem Wrack ein Auto zu machen." (Jutta Kroisleitner, AUTOMOBIL, 4.12.2008)
Der Manager ist rational, schaut aber nicht immer auf die günstigste Lösung
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