
Der heurige Siegerwein kommt aus Deutschkreuz.
Wien - Das Weingut Gesellmann aus Deutschkreuz geht mit dem "Blaufränkisch Hochberc 2006" als Falstaff-Sieger 2008 hervor. Platz zwei geht an das unweit gelegene Rotweingut Iby nach Horitschon. Den dritten Platz gewinnt Gerhard Markowisch aus Göttlesbrunn. Am Mittwoch wurden Österreichs TopwinzerInnen im Rahmen der Erste Bank Falstaff-Rotweingala im Grand Hotel Wien für ihre edlen Tropfen ausgezeichnet. Zeitgleich wurde der neue Falstaff-Rotweinguide 2008/09 präsentiert.
"Ein Wein der Superlative"
Das Weingut Gesellmann aus Deutschkreuz eroberte mit dem "Blaufränkisch Hochberc 2006" mit 95 Punkten den ersten Platz. "Der Hochberc ist ein Wein der Superlative, ein Blaufränkisch, der auch international Furore machen wird", lobte Falstaff-Magazin Chefredakteur Peter Moser den Siegerwein. Mit dem zweiten Platz für den "Blaufränkisch Quintus 2006" gelang es der Familie Iby innerhalb von wenigen Jahren zum zweiten Mal einen der drei besten Weine des Landes zu erzeugen. Den dritten Platz gewinnt der Cuvee "Rosenberg 2006" von Gerhard Markowisch aus Göttlesbrunn.
Die Reserve-Trophy - eine Spezialkategorie der Rotweinprämierung, zu der nur Weine eingereicht werden dürfen, die frühestens zwei Jahre nach dem Erntezeitpunkt auf den Markt kommen - ging an das Weingut Prieler aus Schützen mit dem "Blaufränkisch Goldberg 2005". Den besten jungen Zweigelt hat das Weingut Walter Glatzer in Göttlesbrunn. (APA)
Info:
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kein österr. winzer kann je den boden und die einmalig einzigartigen gelegenen lagen von frankreich nach österreich zaubern,
die geografische lage des weinanbaus ist nun mal da auch wichtig für einen etwas anderen geschmack.
aber es bleibt geschmackssache - denn letztendlich ist geschmack doch eine subjektive sache - jeder für sich selbst entscheiden muss, was für einen wein er am liebsten mag – wie bei der auswahl frau/mann - *lächeln*.
österr. winzer erzeugen qualitativ hochwertigen QUALITÄTSWEIN VOM FEINSTEN. Punkt.
bin ich der ansicht, dass professionelle meinung sehr hilfreich bei der suche nach den besten tropfen ist. die hier genannten sind ohnehin verdächtige, wenn es um guten österreichischen rotwein geht.
ich habe selbst leute immer gehasst (snob, schnösel) die sagten, dass die österreicher da bei der internationalen liga (frankreich!) nicht mithalten können. seitdem ich sehr viel in F war, weiß ich aber, dass das leider stimmt.
also: liebe österr. winzer: gehet hin und lernet. und haut die barriques auf den mist!
Bin ein leidenschaftlicher Rotweingenießer und orientiere mich schon lange nicht mehr über diese Publikationen. Seit es den Rotweinguide gibt kann ich mich an keinen der erstplatzierten Weine erinnern, die nur annnähernd im normalen Preisbereich gelegen sind (allein das ist für mich ein Indiz, dass es nicht ganz so objektiv abgeht). Zum Wohle!
blaufränkisch reserve von maria kerschbaum, ich glaub das war jahrgang 2000. den hat man vor dem falstaff sieg um rund 10 euro ab hof bekommen, und bis kurz nach der prämierung bei einem weinhändler nähe karlsplatz um ca 13 euro. danach hat er dann ab hof 19 euro gekostet...
na sowas - ich kann mich auch an kein schnellstes, größtes, bestes auto, motorrad oder sonstwas erinnern dass im "normalen" preisbereich gelegen ist. das liegt wohl daran dass das beste nunmal nicht durchschnittlich viel kostet...
gerade im fallstaff rotweinguide gibts aber immer wieder eine best buy kategorie wo preis und leistung (punkte) verglichen werden...
ich kann also deine kritik ehrlich gesagt nicht nachvollziehen!
Gottseidank fallen nur mehr die wenigsten Leute auf diese vermeintlich besten (und dazu noch meist überteuerten) Weine rein. Mittlerweile sind die meisten Österreicher soweit sich selbst ein klares Bild von Qualität, Preis und Leistung zu machen - und müssen nicht mehr diesen geschäftsausgerichteten, zunehmend lexikonartigen Ranglisten glauben. Sowas überblickt und verwendet ja sowieso schön langsam kein Mensch mehr.
dass die ersten drei im hochpreissegment angesiedelt sind (zwischen 27 und 32 euronen ab hof). das positive daran: das österreichische hochpreissegment liegt sehr deutlich unter dem von italien oder frankreich. für einen tignanello (und der ist preislich noch lange nicht das ende der fahnenstange) peckt man ganz locker einen 50er.
hmmmmmmm
flaschenpreise:
spitzensegement frankreich: (zb:romanee conti) ab ca. 1000,--
spitzensegment italien: (zb masseto, sperss, cerretalto) ab ca 100,--
spitzensegment österreich: (zb. salzberg, reihburg) ab ca. 40,--
die unterschiede in der preisdimension spiegeln sich nicht in den unterschieden der qualitätsdimension.
alles eine frage des geldes. wenns ma wurscht is, kauf ich freilich auch den romanee, allein schon wegen dem "wiederverkaufspreis".
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