
Die Ausnahmeregelungen seien "Verschwendung von Steuergeld" - deshalb spechen sich die Rektoren für eine vollständige Abschaffung der Studiengebühren aus.
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!wie bei universitärer bildung (das fundament für die zukunft der erwerbstätigen bevölkerung unseres landes) wegen ein paar studiengebühren geknausert wird, während die regierung den banken ohne langes zögern sofort das hundertfache zur hilfe anbietet, wenn einige weit überbezahlte manager vermögen verzockt haben und dafür auch noch tolle abfertigungen bekommen
österreich stellt sich was forschung betrifft im internationalen vergleich sehr weit hinten an - peinlich! wir brauchen akademiker und somit auch ein leistbares studium! akademikersteuer oder kredit nach dem studium ist bullshit - denn niemand garantiert einen job wegen bildung!!
"naja, als tu absolvent steigt man mit ca 2500 netto ein, für dieses ausgezeichnete einstiegsgehalt kann man schon mal ein bisschen gebühr zahlen, oder?"
ohen jetzt eingebildet zu sein, aber gemessen an dem was man leisten muss ist das gute einstiegsgehalt das mindeste...sonst wär keiner mehr so blöd sich so ein studium anzutun
4x im Monat am Wochenende fortgehen, 30 Packungen Zigaretten im Monat, Täglich 5 Tassen Kaffee im Cafehaus neben der Uni, Iphone, Ipod... das sind die Grundkosten des Durchschnittsstudenten - man werfe einen Blick in die Mensa seiner Wahl. Diese "unvermeidbaren" Kosten sind in einem einzigen Monat so hoch wie die Studiengebühren für ein ganzes Semester. Es gibt Ausnahmen, aber für das Gros der Studenten trifft das zu, denn 99% der Studenten können sich die locker Gebühren leisten und das 1% auch, aber die wollten nicht, sind politisch organisiert und haben lobbysiert, sodass eine unverhältnismäßig laut kreischende Minderheit Schaden für jeden Steuerzahler angerichtet hat.
Äpfel mit Birnen. Als Student entscheidet man sich ganz gezielt, eine Leistung zur Weiterbildung in Anspruch zu nehmen. Warum sollte diese umsonst sein, wenn für lebenswichtige Dinge wie Krankenversicherung und Medikamente Gebühren bezahlt werden muss? Studieren gratis aber Gesundheit bezahlen? Unverhältnismäßig. Auch sollte es im Interesse des Studierenden sein, dafür zu bezahlen, denn Gratisangebote locken (unabhängig von der Qualität des Leistungsangebots) immer Bummler an, die kein ernsthaftes Interesse an dem Leistungsangebot haben, im Endeffekt im nur Weg stehen und den eigenen Fortschritt behindern. Allein das Fernhalten solcher Personen rechtfertigt in meinen Augen eine Studiengebühr.
weil die bildung im interesse des staates liegt?
was ist mit lehrlingen? (siehe weiter unten)
warum bekomm ich nichts bezahlt fürs studieren? :)
"Allein das Fernhalten solcher Personen rechtfertigt in meinen Augen eine Studiengebühr."
das seh ich nicht so, ist aber schwer abzuwiegen :/
Ein Lehrling bringt seinem Arbeitgeber unmittelbar eine geringe geldwerte Leistung, für die er einen ebenso geringen Lohn als Gegenleistung bekommt. Ein Student ist reiner Leistungsempfänger mit unsicherer zukünftiger Gegenleistung seinerseits. Da die Lehrlingsaufnahme staatlich gefördert ist, kann man davon ausgehen, dass bei Nichtförderung der Lehrling kein Gehalt bekommen könnte, d.h. er würde mit seiner Arbeit für die erhaltene Ausbildung bezahlen. Auch das tut ein Student nicht.
Dass Bildung im Interesse unseres Staats liegt, bestreite ich. Siehe regelmäßg abgeschlagenes Ranking unserer Universitäten, niedriger Akademikeranteil in der Bevölkerung, niedrige/falsche Investitionen in Bildungs-, und Forschungseinrichtungen.
jop die lehre wird vom staat gefördert.
erfahrungsbericht von meinem prakt. am bau im sommer:
ein de facto unkündbarer lehrling der 2 jahre vor seinem abschluss weiß dass er nicht in der branche bleibt, das auch noch sagt und weder der arbeitgeber noch sonst wer kann das unterbinden... 1
von 10 bleibt in der branche... bei der arbeit schauns nur wie sie sich am besten vorm polier verstecken können ... und das wir noch vom staat gefördert!
zum zweiten absatz: uni-rankings sind- ich sags mal milde- mit vorsicht zu genießen ;)
Eben. Faule Lehrlinge sind, wie faule Studenten, nicht tragbar. In beiden Fällen wird diese Faulheit aber gefördert, in dem einen Fall durch de facto Unkündbarkeit, im anderen durch Gratisleistung. Ein Anreiz zu Mehrleistung könnte beim Studenten genau die Studiengebühr sein, denn je schneller er fertig ist, desto niedriger hält er die Kosten. Ein Gratisstudium ist eine Einladung zu kommen und zu gehen, wann es beliebt. Das lädt die Faulheit geradezu ein und sollte nicht auch noch auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.
Staatsinteresse an Bildung: Stimmt, jeder Punkt für sich ist mit Vorsicht zu geniessen, aber in Summe ergeben sie doch einen recht deutlichen Trend.
Hohe Steuern zahlt ein Akademiker, falls er das Studium abschliesst, er ein Studium hat, das hohe Verdienstmöglichkeiten bietet (grade bei diesen Studienrichtungen ist die Abbruchsquote immens) -das sind zuviele "falls" - eine sofortige Gegenleistung wäre angemessener.
Gesundheit kostet Geld, Bildung ist Gratis: Wo ist da die Verhältnismäßigkeit. Um die geht es aber nicht, es geht um die Leistung der Studenten und die ist höher, wenn sie etwas kostet. Blöder aber passender Vergleich: Firmenautos sind in der Regel um ein vieles schneller verschlissener, als Privatwagen, weil sie deren Fahrer nicht selbst bezahlen müssen und dementsprechend damit umgehen. Wer selbst für sein Auto bezahlt hat, passt (hoffentlich) besser darauf auf.
Nachdem zweiten Totalschaden am Firmenwagen haben Sie die Kündigung, weiters ist ein Fahrtenbuch zu führen, weiters steuerlich mit dem Privatanteil zu berücksichtigen.
Ich würde meinen Firmenwagen werden verschlissen, weil die KM-Leistung eine weit höhere ist, Lieferwagen, Vertreterfahrzeug, Mietwagen bzw TAXI
Aus eigener Erfahrung darf ich Ihnen daher mitteilen Ihr Vergleich ist ZITAT blöd aber auch unpassend.
Suchen Sie einen passenden Vergleich.
mir gefallen ihre argumente und ich versteh ihren standpunkt... aber ich denke sie sehen das zu sehr in einer "momentanaufnahme":
ich studier biw... ja unsre abbruchquote ist immens...durchschnittsdauer liegt bei 15-16sem atm glaub ich. sogut wie keiner wird in mindeststudienzeit fertig.
und trotzdem muss man das hinnehmen um wenigstens die "paar" absolventen zu haben.
bei einer "bau-lehre" bleibt wie gesagt 1 von 10 (!) in der branche ...da verlangen sie ja auch keine "sanktionen" für die 9...
Gerechter wäre eine geringere Semestergebühr für alle Studierenden, z.B. 100 Euro pro Semester.
http://www.studium.wikispaces.com
Was bringen diese Einnahmen von ~35 Millionen Euro konkret? Ich kann Punkten wir der Extrasteuer für berufstätige Akademiker prinzipiell etwas abgewinnen wenn es EU weit gelten würde (und der Beruf "adequat" ist). Nur verstehe ich nicht warum sie die Tobin Steuer mit 100 Euro / Semster vergleichen.
Das geht mir nicht in meinen Schädel rein.
Und warum sie beständig für ihre Seite werben verstehe ich ebensowenig.
Auch ich komme aus einer Arbeiterfamilie und muss sagen, dass es hart war die Studiengebühren zu bezahlen. Hinzu kommt, dass ich keine Rückerstattung bekam und die Studienbeihilfe, die ich erhalte ist ein Witz.
Meiner Meinung nach sollte es Studiengebühren geben, doch es sollte eine Befreiung für jene geben, die es sich nicht leisten können. Weiters muss auch die Kalkulation des Einkommens der Eltern überarbeitet werden!
ich halte es für völlig falsch, dass das einkommen der eltern in irgendeiner form als kriterium herangezogen wird.
man kann ja über gebühren diskutieren. ich finde aber, dass sie auf alle fälle erst den fertigen akademiker treffen sollten, nicht die eltern des studenten. dh. in diesem sinne wäre ein kredit sinnvoll, der später, auch sehr langfristig zurückgezahlt werden muss. dieser würde einfach wie ein individueller steueraufschlag für akademiker wirken.
Welches Einkommen soll denn dann bitte herangezogen werden, wenn nicht das der Eltern, um festzustellen ob jemand bedürftig ist, bei einer Person, für die die Familie noch Familienbeihilfe bezieht und mit höchster Wahrscheinlichkeit keinen Fulltimejob ausser mal kurz im Sommer vielleicht ausgeübt hat?
Ein Kredit ist hier bestimmt keine Lösung, zudem kommt, dass durch das statistisch erwiesene höhere Gehalt eines Akademikers, ohnehin mehr Steuern von Akademikern in den Topf einbezahlt werden.
absatz 1: das ist ja der vorteil des kredits, das diese frage in hinblick auf die gebührenbefreiung irrelevant wird.
absatz 2: sie sagen ein kredit ist keine lösung. was ist ihre begründung?
es geht einmal um die frage ob es gebühren geben soll oder nicht. wenn ja, halte ich einen kredit aus den angesprochenen gründen für fairer als die bisherigen övp-studiengebühren.
zum höheren gehalt: was sie vorschlagen ist nicht treffsicher. kausal für das zahlen von höheren steuern ist in diesem fall das höhere einkommen. das ist aber nicht auf akademiker begrenzt. kausal für das zahlen von zusätzlichen, bestimmten steuern muss aber das akademikersein sein, wenn man eine gebühr treffsicher gestalten will. --> kredit als de facto steueraufschlag
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