Keine höheren Gebühren in der Schweiz

30. November 2008, 20:18
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Die Abgaben für Fernsehen und Radio sollen in den nächsten zwei Jahren nicht erhöht werden

Bern  - Die Gebühren für Fernsehen und Radio dürften in der Schweiz in den nächsten zwei Jahren nicht erhöht werden. Das verspricht der Generaldirektor der Schweizerischen Rundfunkgesellschaft SRG SSR idee suisse, Armin Walpen, in der "Sonntags-Zeitung". Walpen räumte ein, dass auch die SRG nicht von der Finanzkrise verschont geblieben sei. Er erwartet Werbeeinnahmen von 297 Millionen Franken (192 Mio. Euro) - 18 Millionen weniger als erwartet. Trotzdem werde die Gesamtrechnung besser ausfallen als budgetiert. Statt einem Defizit von 57 Millionen erwartet Walpen ein Minus von lediglich 28 Millionen Franken. Der Grund dafür seien höhere Gebühren- und Sponsoringeinnahmen als budgetiert.

Die SRG habe mit einem Sparprogramm in Höhe von 120 Millionen Franken Kosten gesenkt. Walpen kündigte eine Weiterführung des Sparkurses an. Dies sei vor allem mit Blickrichtung auf die Pensionskasse nötig, die inzwischen einen Deckungsgrad von unter 90 Prozent aufweise.

Skeptisch äußerte sich der SRG-Chef zur Möglichkeit einer Zusammenlegung von Fernsehen und Radio unter einer Marke. Dies sei zwar eine Option, welche die SRG prüfe, doch er persönlich sei eher dagegen. (APA/sda)

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