Shoppinglust trotzt der Krise

30. November 2008, 17:31
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Der Handel zeigte sich mit dem erstem Einkaufssamstag in der Adventzeit zufrieden

Wien - Die Finanzkrise und die sich eintrübende Konjunktur haben das Weihnachtsgeschäft in Österreich am ersten Einkaufssamstag nicht beeinträchtigt.

Die Frequenz in den Einkaufsstraßen und Shopping-Tempeln des Landes sei "sehr hoch" gewesen, und "es wurde auch gekauft", zeigte sich Erich Lemler, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zufrieden. Der Handel sei nach dem ersten Tag optimistisch, das Vorjahresergebnis von 1,4 Mrd. Euro halten zu können.

Auch die deutschen Verbraucher haben sich am ersten Adventswochenende in guter Kauflaune gezeigt. Erfreulich laufe das Weihnachtsgeschäft besonders in den Kauf- und Warenhäusern, Möbel- und Einrichtungsgeschäften, Elektronikmärkten und Haushaltswarenläden, erklärte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) nach einer bundesweiten Trendumfrage. Die Mehrheit der vom HDE Befragten blicke auch den kommenden Wochen hoffnungsvoll entgegen.

Zum traditionellen Start des Weihnachtsgeschäfts in den USA, dem "Black Friday", stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar (8,35 Mrd. Euro), zitierte Bloomberg Zahlen des US-Marktforschers ShopperTrak RCT. 2007 waren sie allerdings noch um 8,3 Prozent nach oben geklettert. (APA, Bloomberg, DER STANDARD, Printausgabe, 1.12.2008)

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    Hohe Frequenz in den Innenstädten (Bild: Wiener Graben) am vergangenen Samstag.

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