Regierung Berlusconi führt "Porno-Steuer" ein

29. November 2008, 19:18
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Bis zu 25 Prozent höhere Abgaben - Jährlich werden in Italien 300 Pornos gedreht

Rom - Die italienische Regierung führt eine "Porno-Steuer" ein. Hardcore-Filme und -Programme im Fernsehen, Porno-Zeitschriften und einschlägige Comics sollen um bis zu 25 Prozent höher besteuert werden. Auch für Rotlicht-Aufführungen sollen höhere Abgaben fällig werden, berichteten italienische Medien am Samstag.

Die Maßnahme ist Teil des Anti-Krisenpakets, das die Regierung Berlusconi zur Konjunkturankurbelung verabschiedet hat. Die Regierung Berlusconi hatte schon im Jahr 2005 eine Porno-Steuer beschlossen, die jedoch nie eingeführt worden war.

In Italien ist die Pornoindustrie ein florierendes Geschäft. 400.000 Videokassetten werden jährlich verkauft und 300 Pornofilme pro Jahr gedreht. 35.000 Web-Sites haben pornografische Inhalte. Mit dem höheren Steuerdruck will die Regierung Berlusconi dieses Geschäft bekämpfen. (APA)

 

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