Fusion spanischer Sparkassen geplatzt

29. November 2008, 16:02
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Zusammenschluss von Aktionären abgelehnt

Madrid - Die Fusion der beiden spanischen Sparkassen BBK und La Kutxa ist geplatzt. Die Aktionäre der baskischen La Kutxa hätten den Plan abgelehnt, damit sei das Angebot hinfällig, teilte BBK in der Nacht auf Samstag mit. Die fusionierte Bank hätte Caja de Ahorros de Euskadi heißen sollen und wäre mit Einlagen von 50 Milliarden Euro die sechstgrößte Sparkasse in Spanien gewesen. Ein Sprecher des baskischen Hauses erklärte, das Management werde sich weiter um das Zusammengehen bemühen.

Die Konsolidierung der von den Regionalregierungen kontrollierten sogenannten Cajas tritt mit der Ablehnung weiter auf der Stelle. Diese 45 Sparkassen sind traditionell stark im Hypothekengeschäft engagiert und nach dem Platzen der Immobilienblase ins Trudeln geraten. (APA/Reuters)

 

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