44 Tote bei Großeinsatz gegen Taliban

29. November 2008, 10:02
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Laut Nato auch ein Kommandant getötet

Kabul - Die afghanische Armee und US-geführte Koalitionstruppen haben bei Einsätzen im Süden Afghanistans nach eigenen Angaben mindestens 44 Taliban getötet, darunter einen örtlichen Kommandanten, der für Bombenanschläge und Selbstmordattentate verantwortlich gemacht wurde. Der Gesuchte sei erschossen worden, als er in Begleitung von fünf Frauen ein Gebäude im Verwaltungsdistrikt Karabagh in der südlichen Provinz Ghazni verließ. Wie das US-Militär am Samstag in Kabul mitteilte, wurden bei der Schießerei am Freitag drei weitere Taliban-Kämpfer getötet.

Patrouille angegriffen

Mindestens 33 Islamisten, die eine gemeinsame Patrouille der afghanischen Armee und der Koalitionstruppen angegriffen hatten, wurden nach US-Angaben im Nad-Ali-Distrikt in der Unruheprovinz Helmand getötet. Darüber hinaus töteten afghanische Regierungssoldaten sieben Taliban in der südwestlichen Provinz Farah. Laut Angaben des Verteidigungsministeriums in Kabul hatten die Aufständischen einen Polizeiposten angegriffen. Auf der Seite der Sicherheitskräfte habe es keine Verluste gegeben.

Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich in den vergangenen Monaten kontinuierlich verschlechtert. Die Taliban haben zum "Heiligen Krieg" gegen die Fremden im Land und gegen die Kabuler Regierung des Präsidenten Hamid Karzai aufgerufen. (APA/dpa/AP)

 

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