Red Bull ermöglicht "Kiwi" Testfahrten

28. November 2008, 23:02
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Neuseeländer Hartley wird im Dezember anstelle des verletzten Mark Webber den Boliden bei den Tests in Jerez steuern

London - Red Bull Racing wird nach dem verletzungsbedingten Ausfall des Australiers Mark Webber einem weiteren Ozeanier die Chance geben, einen Formel-1-Boliden zu lenken. Der Neuseeländer Brendon Hartley bestreitet Mitte Dezember in Jerez de la Frontera gemeinsam mit Stammfahrer Sebastian Vettel und Testpilot Sebastien Buemi Testfahrten für das österreichisch-englische Team. Das gab der Rennstall auf seiner Website bekannt.

Hartley hatte in der abgelaufenen Saison die britische Formel-3-Meisterschaft bestritten und im Weltfinale in Macau Platz drei belegt. Der 19-Jährige kommt aus dem Junioren-Programm von Red Bull. "Brendon ist einer von mehreren vielversprechenden Talenten im Red Bull Junior Team und die Möglichkeit hat sich ergeben, ihm ein wenig Zeit in einem Formel-1-Auto zu geben", erklärte Teamchef Christian Horner. Am 15. Dezember ist es soweit.

Webber hatte sich vergangenes Wochenende bei einer Charity-Veranstaltung in Tasmanien ein Bein gebrochen. Der 32-Jährige hofft, bei den ersten Testfahrten des Jahres 2009 im Februar wieder hinter dem Steuer sitzen zu können. (APA/Reuters)

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