Faymann ortet möglichen "Reformstau"

28. November 2008, 16:17
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Bald-Bundeskanzler will sich "Probleme anschauen"

Der neue Bundeskanzler Werner Faymann will sich als "eine meiner ersten Maßnahmen" mit der ORF-Krise beschäftigen, sagte er der "Tiroler Tageszeitung" und den "Vorarlberger Nachrichten" (jeweils Samstag-Ausgabe). Zu den konkreten Sparplänen der ORF-Führung, die den Abbau von 1.000 Stellen vorsehen, könne er sich erst äußern, wenn er das "entsprechende Konzept" kenne. Nur so viel: "Wenn der Generaldirektor sagt, dass 1.000 Mitarbeiter weniger die Qualität nicht beeinträchtigt, dann herrscht im ORF seit langem ein Reformstau." Eine Privatisierung des ORF "würde ich ablehnen", betont Faymann aber.

Die Frage, ob das ORF-Direktorium mit Alexander Wrabetz an der Spitze noch sein Vertrauen genieße, beantwortet der künftige Regierungschef ausweichend: "Die ORF-Führung habe ich nicht ausgesucht, sondern der Stiftungsrat. Und bevor ich über ein Management etwas Negatives sage, schaue ich mir die Sache sehr genau an." (APA)

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