Bei Attentat auf Pilger im Irak: 12 Tote

28. November 2008, 13:25
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Selbstmordattentäter sprengte sich in Moschee in die Luft

Bagdad - Ein Selbstmordattentäter hat sich am Freitag in einer schiitischen Moschee im Irak in die Luft gesprengt und dabei mindestens zwölf Menschen mit in den Tod gerissen. Zuvor war von neun Toten die Rede. Der Anschlag ereignete sich in der Stadt al-Mussajjib in der Provinz Babil, rund 80 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurden 16 weitere Menschen bei dem Anschlag verletzt, wie die irakische Nachrichtenagentur Aswat al-Irak weiter berichtete.

Der Anschlag ereignete sich, einen Tag nachdem das Parlament in Bagdad das umstrittene Stationierungsabkommen mit den USA verabschiedet hatte. Damit stehen die Bedingungen für den Einsatz der US-Soldaten im Irak nach Ablauf des UN-Mandates am 31. Dezember fest. Das Abkommen schränkt die Machtbefugnisse der amerikanischen Soldaten ein und sieht ihren schrittweisen Abzug bis Ende 2011 vor. (APA/dpa)

 

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