Telekom Slovenije mit 10 Prozent mehr Umsatz in neun Monaten

28. November 2008, 13:15
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Umsatz stieg auf 643,6 Millionen Euro - Nettogewinn sank um 4 Prozent auf 71,8 Millionen Euro

Die slowenische Telekom Slovenije hat nach neun Monaten 2008 ihren Umsatz im Jahresabstand um 10 Prozent auf 643,6 Mio. Euro gesteigert. Der Nettogewinn sank jedoch um 4 Prozent auf 71,8 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 7 Prozent auf 245 Mio. Euro zu, der operative Gewinn ging mit 107,3 Mio. Euro um 1 Prozent zurück, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Mobilfunknetzausbau

Die Telekom Slovenije hat in den ersten neun Monaten insgesamt 165 Mio. Euro in den Ausbau von Infrastruktur und Dienstleistungen investiert, davon 39,1 Mio. Euro in Südosteuropa. Die Investitionen sollen bis Jahresende nahezu 250 Mio. Euro erreichen, wovon die Hälfte für den Mobilfunknetzausbau und Übernahmen in der Region vorgesehen seien, hieß es.

Expansion in Südosteuropa

Die slowenische Telekom, die neben Slowenien auch in Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, dem Kosovo, Kroatien sowie in Gibraltar tätig ist, plant weitere Expansionen in Südosteuropa. Deswegen hat sie bei ausländischen Banken um einen Kredit in Höhe von 400 Mio. Euro angesucht. Die Telekom hat vor kurzem ihr Interesse am mazedonischen Mobilfunkbetreiber Cosmofon gezeigt, an dem auch die Telekom Austria interessiert ist. Das Unternehmen rechnet mit weiteren Übernahmechancen etwa in Kroatien und Bosnien-Herzegowina.

Der slowenische Staat ist mit 52,53 Prozent der größte Telekom-Aktionär. Weitere 14,25 Prozent befinden sich im Eigentum des staatlichen Fonds SOD, der den Großteil davon verkaufen will. Der staatliche Fonds KAD hält 5,59 Prozent an der Telekom. (APA)

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