Ehemals dickster Mann der Welt will Leidensgenossen helfen

28. November 2008, 12:15
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Manuel Uribe plant Zentrum für extrem Fettleibige - Sie sollen dort unter medizinischer Aufsicht lernen, maßvoll zu essen und abzunehmen

Monterrey - Nach einer erfolgreichen Diät will der ehemals dickste Mann der Welt nun Leidensgenossen helfen. Bei Recherchen habe er allein 15 weitere Bewohner in und um das mexikanische Monterrey gefunden, die ebenfalls mindestens 200 Kilo wiegen, sagte der Mexikaner Manuel Uribe in seiner Heimatstadt. Ihnen wolle er mit einer eigenen Stiftung helfen. Uribe bat um Spenden, um ein Zentrum für Fettleibige aufbauen zu können. Dort sollten extrem Übergewichtige unter medizinischer Aufsicht lernen, maßvoll zu essen und abzunehmen, und anschließend das Gelernte weiterverbreiten.

230 Kilo abgenommen

Uribe war im vergangenen Jahr vom Guinness-Buch der Rekorde als dickster Mann der Welt geführt worden. Er wog 560 Kilo, bevor er mit einer Radikaldiät binnen zwei Jahren 230 Kilo abnahm. Ende Oktober heiratete er die Witwe eines engen Freundes, der bei seinem Tod ebenfalls 250 Kilo wog.

Die Region Monterrey beherbergt offenbar zahlreiche extrem Fettleibige. Anfang Oktober war dort ein 450 Kilogramm wiegender Mann nach einem Herzinfarkt gestorben. Anfang dieser Woche war ein 38-Jähriger ins Krankenhaus eingeliefert worden, der 250 Kilo auf die Waage brachte, auch eine 230 Kilogramm wiegende Frau musste ärztlich behandelt werden. Mexiko hat nach den USA weltweit die meisten extrem übergewichtigen Menschen. (APA/AFP)

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    Manuel Uribe wog 560 Kilo, bevor er mit einer Radikaldiät binnen zwei Jahren 230 Kilo abnahm.

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