Internationale Presse: "Muslime zunehmend kampfbereit"

28. November 2008, 10:50

Die Anschlagsserie in der indischen Finanzmetropole Mumbai und ihre möglichen Hintergründe beschäftigen auch am Freitag die internationale Presse

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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innomine  
28.11.2008 17:48

"der islam....
war hunderte jahre lang eine erfolgsgeschichte. sowohl in kultureller, wissenschaftlicher als auch sozialer hinsicht."

ach ja? dann zählens amal die großartigen wissenschaftler des islams auf!

...und jetzt ziehen sie einen schluß daraus!
hf

gert poelzl1 
02.12.2008 12:49
@innomine

Das sind keine absoluten Wahrheiten sondern nur Meinungsströmungen, die von Meinungsgurus erzeugt wurden, die dann halt irgendwie vom Zeitgeist in die Öffentlichkeit durchgelassen werden.

Wie gesagt, es sind keine absolute Wahrheiten sondern nur Meinungen, die man auch ziemlich oft als Propaganda ausweisen kann.

Ich weiss nicht genau, wieso mir dazu die Stellung der Bibel in der Meinungsmache einfällt. Das A.T. z.B. war ja ursprûnglich nichts anderes als das Epos der Juden, das die katholische Kirche dann als absolute Religion propagandierte. (Die Bibel ist das Wort Gottes...)
Andere nationale Epen hatten nicht diesen Erfolgslauf.

hellwyr
30.11.2008 05:28

als europa im mittelalter war war die arabische welt sozial, wissenschaftlicj..etc um einiges weiter

Beat Hornstein
29.11.2008 10:14

bei dem gack, den Sie hier von sich geben, haben Sie aber auch nicht gerade eine akamemische ausbildung, nehme ich an.

oblomow II
28.11.2008 23:57
ma-cher 
28.11.2008 18:55
Bei allem Verständnis für Kritik,

setzen's bitte ihre kulturelle Brille ab. Nur weil Sie nicht wissen, was in anderen Kulturen geschieht, heißt das noch lange nicht, dass es nicht existiert. Genauso leicht könnte ich zu Ihnen sagen: der kann nicht malen, ist also völlig kulturlos.

Was Sie hier machen ist ganz genau der Grund, warum Menschen so leicht gegeneinander aufgebracht werden können. Kritik ohne echter Kenntnis des Feindes ist Propaganda.

Der Versuch, andere Menschen zu verstehen kann natürlich in eine Situation führen, in der es nicht mehr möglich ist, klare Trennlinien und Feinde zu erkennen. Dies ist nicht einseitig gemeint, das gilt für alle Kulturen.

ameisenigel
28.11.2008 17:20
wohl geschlafen

"Mit über 150 Millionen Muslimen ist Indien die Heimat einer der größten islamischen Gemeinden. Bis vor kurzem schien diese Minderheit dem religiösen Fanatismus, der woanders Muslime in den politischen Extremismus getrieben hat, entkommen zu sein"

in den letzten jahren sind wohl kaum in einem anderen land, alte und neue dauerkrisengebiete einmal ausgenommen, so viele verheerende terroranschläge, wie in indien, verübt worden. viele davon mit offensichtlich islamistischen tatmotiven...

die friedliche koexistenz der religionen gibt es dort allerhöchstens noch in reiseprospekten...

J R
28.11.2008 16:59

Es sind immer die anderen schuld und westliche Medien stehen stets Gewehr bei Fuß dies auch irgendwie zu untermauern.

Ballaballa
28.11.2008 16:43
Wenn sie Krieg wollen

gebt ihnen Krieg.

TimuCin Askari 
29.11.2008 05:16
den Hindu Faschisten? Jepp, denk ich mir auch ;)

Kubilay Aslan
28.11.2008 17:19
Bischen genauer bitte wen sie mit Sie meinen....

Wenn sie Krieg wollen gebt ihnen Krieg wird sich wohl auch der eine oder andere gesagt haben bevor sie sich für so eine Aktion entschieden haben.....

Sie sind also entweder Inder mit einer angestauten Wut, was ich durchaus verstehen kann. Erlebe das öfters selber wenn die Pkk in der Tr mal wieder Menschen umbringt. Oder aber einer der Fundamentalisten der sich gerade auf Krieg einstimmt.

Denn wenn von sie geredet wird müssen sie auch ein Wir haben.

Als Alternativen kämen wohl in betracht...

- Sie Moslems, wir Hindus
- wir Hindus sie Moslems
- Sie Christen wir Moslems
- Sie Moslems wir Christen.
- Sie Christen wir Hindus
- sie Inder wir Europäer
- Sie Inder wir Inder
- usw
-
-
Welche von diesen alternativen meinen sie also genau...?

Fetz Pepi
28.11.2008 16:27

Der Islam dämmerte zwischen 1700 und 1950 buchstäblich vor sich hin, die laufenden Demütigungen durch Briten, USA und Israel haben ihn aufwachen lassen, sehr bedauerlich was sich da abspielt, aber es war vorhersehbar.
Wenn die Terroristen immer nur die sind die sich zu Wehr setzen, und Besatzungsterrorismus und Ausplünderungsterrorismus salonfähig sind, dann muss es so kommen und weitergehen.

Juergen Hoffmann 
28.11.2008 17:34
ja genau,

viele haben den Schmerz von 1708 noch nicht überwunden!

oblomow II
28.11.2008 16:23
der islam....

war hunderte jahre lang eine erfolgsgeschichte. sowohl in kultureller, wissenschaftlicher als auch sozialer hinsicht. seit dem 17.jhdt haben sie nur mehr die arschkarte.
geblieben ist nur ein gewisser größenwahn als fernes echo einer großen vergangenheit.
diese mischung aus größenidee, schwieriger wirklichkeit, armut erzeugt einen minderwertigkeitskomplex der eben jetzt manchmal manisch umschlägt.
dazu noch einge dornen, die am seelchen kratzen zb israel u.a.

es ist halt so. hoffen wir, dass es den verarmten massen an jungen, perspektivelosen, underfuckten arbeitslosen jungspunden bald besser geht, sonst horchen immer mehr auf die verheißungen perfider mullas und sonstiger, denen ob der modernen realität die felle davon schwimmen

emanze c
29.11.2008 01:16

"verarmten massen an jungen, perspektivelosen, underfuckten arbeitslosen jungspunden"

Interessant, dass diese Beschreibung vermutlich auch den Jugendlichen in Europa gilt, nicht? Einige wenige Beispiele, die vom europäischen Wohlfahrtsstaat finanziert ihren Abschluss bis zum Doktor an den selben Institutionen wie die Kinder der Wiener, Berliner, Stockholmer Schickeria machen, gibt es nämlich.
Ausreden sollte man daher für ö, dt, skandinavische junge Muslime nicht mehr gelten lassen - die Perspektiven sind da, Mut und Fleiss sie zu ergreifen dagegen nicht.
Gangster und Macker spielen ist halt viel cooler.

Übrigens hat Frankreich zwar Eliteunis, aber die staatlichen sind auch ganz gut. Und großzügigeFörderprogramme gibt es schon Jahrzehnte.

Cyrus XII 
29.11.2008 00:16

es ist ja schlimm was in mombai passiert ist aber
wie sie sich anmaßen derart verallgemeinernd über eine andere religion und dessen gläubige zu urteilen finde ich als selbst entlarvend

Juergen Hoffmann 
28.11.2008 17:48
großartiger

Kommentar!

eine kleine dezime
28.11.2008 15:27

Was mir fehlt: Indische Medien...

Cyrus XII 
28.11.2008 15:08

"Muslime zunehmend kampfbereit"

es gibt 1,5 milliarden muslime auf der welt
warum wird verallgemeinert
es sind die muslime selbst die am meisten unter exterimistischen terror zu leiden haben

emanze c
29.11.2008 01:19

Im Irak, und nur dort.
Überall sonst auf der Welt verlieren Nichtmuslime überwiegend Leben oder Gesundheit.
Zum Irak: unerwünschte Ethnien, ob Kurden oder Perser, wurden schon immer verfolgt, die Schiiten sind deswegen so nach "innen gekehrt" und mystisch angehaucht weil sie seit 1400 J verfolgt und ermordet wurden, noch schlechter geht s den Aleviten als schlimmste Ketzer unter den Ketzern (die Schia wir ja wenigstens noch als Rechtsschule akzeptiert).
Das hat mit dem jetzigen Terror nicht unmittelbar zu tun, sondern kommt "nur" zur neuen Gewalt gegen Andersgläubige erschwerend hinzu.

Tompkins, Mr. Tompkins   
01.12.2008 00:17
Mit dem jetzigen Terror hat aber schon zu tun, ...

... daß die Muslime von Leuten wie Ihnen eben in diese Schublade gesteckt werden. Und unter dieser Diskreminierung leiden eben die Moslems. So gesehen schadet der Terrorismus eben am meisten diesen.

Chrimoo
28.11.2008 16:39
Warum haben die Muslime selbst

am meisten zu leiden?

(Verkehrte Logik oder?)

Beat Hornstein
28.11.2008 16:51


100.000 Tote Zivilisten allein im Irak? In den letzten Jahren sind sicher mehr Muslime als Nicht-Muslime in Attentaten umgekommen. Da muss man nicht allzulang nachdenken, um da drauf zu kommen.

Andreas Pieper
29.11.2008 07:57
100.000 tote zivilisten....

und wieviele wurden davon durch andere muslime getötet?man darf ja nicht vergessen das das konfliktpotential innerhalb der muslime gigantisch ist und nicht erst die westliche welt ausziehen muss damit es bei denen ordentlich knallt

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