Internationale Presse: "Muslime zunehmend kampfbereit"

28. November 2008 10:50

Die Anschlagsserie in der indischen Finanzmetropole Mumbai und ihre möglichen Hintergründe beschäftigen auch am Freitag die internationale Presse

"Times" (London):

"Wenn sich das Virus des Fanatismus in der indischen muslimischen Minderheit eingenistet haben sollte, sieht die Zukunft des Landes, das auf Toleranz, Säkularismus und multi-ethnischem Gleichgewicht aufgebaut ist, düster aus. Mit über 150 Millionen Muslimen ist Indien die Heimat einer der größten islamischen Gemeinden. Bis vor kurzem schien diese Minderheit dem religiösen Fanatismus, der woanders Muslime in den politischen Extremismus getrieben hat, entkommen zu sein. Aber die Spannungen waren zuletzt gestiegen. Gewalt liegt dicht unter der Oberfläche, und sie brach aus, als fanatische Hindus die Moschee von Ayodhya zerstörten oder bei dem anti-muslimischen Pogrom in Gujarat im Jahr 2002. Und da nationalistische Gruppen der Hindus stärker werden, fühlen sich auch die Muslime zunehmend kampfbereit."

"Berliner Zeitung":

"Diesmal traf der Terror nicht nur das finanzielle Herz des Subkontinents. Er traf Ausländer, die von dem ökonomischen Boom profitieren wollten. Und Angehörige der indischen Elite fielen den koordinierten Attacken in der Stadt zu einer Zeit zum Opfer, in der sich das Land auf einen schmutzigen Wahlkampf vorbereitet. Die hindunationalistische Bharatiya Janata Party will Sicherheitsprobleme und Terrorismus zum zentralen Punkt ihrer Kritik an der Kongress-Regierung machen - frei nach dem Motto: Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber alle Terroristen sind Muslime. (...) Die Attacke von Bombay wird das fragile Geflecht einer zum Zerreißen gespannten Gesellschaft weiter strapazieren. Diese hat sich längst in nationalistisch gesinnte hinduistische Mittel- und Unterklassen auf der einen und Minderheiten auf der anderen Seite gespalten. (...) Die Muslime (...) fühlen sich schon seit Jahrzehnten benachteiligt, die junge Generation ist wegen ihrer schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt seit langem offen für radikalislamisches Gedankengut. Jahrelang saß Indien der eigenen Propaganda auf, dass der Terror von Pakistan gesteuert und ins Land getragen wurde. Es kam deshalb wie ein Schock, als während des vergangenen Jahres deutlich wurde, dass der Extremismus längst in den eigenen Megametropolen Fuß gefasst hatte."

"Frankfurter Rundschau":

"Der Angriff hat das Selbstbewusstsein des Staates und seiner Träger ins Mark getroffen. (...) Bombay war ein geeignetes Ziel in einem asymmetrischen Krieg, dessen eine Seite Staaten sind, und dessen andere Seite nicht staatlich organisiert ist. Staaten sind verwundbar, Terroristen tauchen ab. Das verweist jedoch nicht zwingend auf eine terroristische Zentrale. Selbst dann nicht, wenn man glaubt, die 'Handschrift' von Al-Kaida wiedererkennen zu können. Die Täter haben sich ihrer Rezepte bedient. Es dürfte aber sicher sein, dass sie aus dem Untergrund und auf dem Hintergrund der indischen Gesellschaft rekrutiert worden sind. Der kommunale Konflikt zwischen Hinduisten und Islamisten, der schon zur gewaltsamen Zwillingsgeburt von Indien und Pakistan geführt hat, ist in den vergangenen Jahrzehnten schärfer und erbitterter geworden. (...) Es kann kein Zufall sein, dass in Bombay gezielt nach US-Bürgern gesucht wird; und kein Zufall, dass dieser Terrorangriff just in die Zeit des Washingtoner Interregnums zwischen zwei sehr unterschiedlichen Präsidenten fällt. Die USA waren sehr wohl auch gemeint. Es kommt nun sehr darauf an, ob sie in der gegenwärtigen Übergangszeit wieder auf das Bush-Mittel 'Krieg gegen Terror' zurückgreifen."

"Süddeutsche Zeitung" (München):

"Gewalt gehört zu Indien wie ein gut gewürztes Currygericht. Gewalt und Terror hat es immer gegeben in einem Land, das schon bei seiner Geburt vor 61 Jahren in Mord und Totschlag unterzugehen drohte. Politiker wurden umgebracht, es gab Pogrome, Hindus zündeten Häuser von Muslimen an, Muslime zündeten Häuser von Hindus an, und noch nicht einmal das Parlament war vor Terror sicher. Und stets, wenn Muslime hinter Gewalttaten vermutet wurden, wiesen die anklagenden Zeigefinger der Politiker reflexartig in dieselbe Richtung - nach Norden, auf den verhassten muslimischen Feind und Bruder Pakistan. Es ist dies der bequemste Erklärungsversuch, der aber an den Realitäten vorbeizugehen scheint. Einiges deutet nämlich darauf hin, dass sich der Feind mittlerweile im eigenen Land formiert und organisiert hat. In Indien, einem Land mit mehr als einer Milliarde Menschen, lebt eine Minderheit von etwa 130 Millionen Muslimen, und die fristen seit jeher ein kümmerliches Dasein. Sie gelten als Abkömmlinge fremder Invasoren, werden diskriminiert und sind das Hassobjekt der Hindu-Nationalisten. Dass diese Erfahrung von Benachteiligung und Unterdrückung und der Hass, der sich daraus gebildet hat, eines Tages umschlagen könnte in radikale Gegenwehr, musste man realistischerweise stets für eine Möglichkeit halten. Es geht um die Macht, nicht um die Vernunft, und es ist nicht auszuschließen, dass die Hindu-Nationalisten von der BJP, der Bharatiya Janata Party, versucht sein könnten, hoch auf der Terrorwelle zum Wahlsieg zu reiten. (...) Indiens radikalen Islamisten freilich könnte nichts Besseres passieren als die Rückkehr dieser Scharfmacher. Denn dann hätte das Feindbild noch klarere Konturen als jetzt schon. Für das Land und seine Zukunft als heraufziehende asiatische Großmacht allerdings wäre es ein Unglück."

"Neue Zürcher Zeitung":


"In der Wechselwirkung der Extreme liegt (...) die größte Gefahr für Indien. Solange sich die Radikalen einer ethnischen oder religiösen Gruppe, noch dazu in einer Randregion, gegen den Staat wenden, kann dieser damit leben. (...) Sobald aber die Konflikte bürgerkriegsähnliche Züge in den Kerngebieten und Wirtschaftszentren des Landes annehmen, wird das Fundament der aller Gewalt zum Trotz auf Toleranz gebauten Gesellschaft erschüttert. Die Extremisten machen deshalb Mumbai (Bombay) zu ihrem bevorzugten Schlachtfeld. Die Stadt repräsentiert all das, was sie hassen: Sie ist multikulturell, sie ist das Tor zum Ausland, und sie verkörpert die Öffnung des Landes zur westlich geprägten Globalisierung."

"Libération" (Paris):

"In dem Konflikt zwischen Indien und Pakistan, zwei Atommächten, ist es üblich, den historischen Feind zu beschuldigen. Die Inder sollen erst mal beweisen, dass die Terroristen von Bombay tatsächlich aus dem Nachbarland stammen. Doch selbst wenn die Attentäter ausländischer Herkunft sind, dürfen wird den Nährboden nicht vergessen, auf dem dieser Extremismus gedeiht. Indien hat seine laizistischen und toleranten Ideale aus der Zeit der Unabhängigkeit verleugnet. Das Land behandelt seine beeindruckende muslimische Gemeinde wie Bürger der zweiten Klasse - und dies im Namen eines chauvinistischen Hinduismus. Dabei wird die indische Geschichte von einer Kultur geprägt, in der sich die beiden Religionen vermengen. (...) Die indischen Behörden haben die anti-muslimischen und anti-christlichen Pogrome zu lange währen lassen und diese Gemeinden nicht an der Demokratie und den Erfolgen Indiens teilnehmen lassen. Der Terrorismus nährt sich auch von diesen Frustrationen."

"Nord Eclair" (Roubaix/Nordfrankreich):

"Dass die Regierung in Dehli eine ausländische Organisation bezichtigt, wird niemanden überraschen. Eine Operation von diesem Ausmaß setzt in der Tat Logistik und Erfahrung voraus. Wie soll man also nicht an El Kaida denken, oder gar an eine Komplizenschaft Pakistans? Wie auch immer, (...) die Täter und Anstifter dieser Verbrechen könnten einen kontra-produktiven Effekt erzielen. Denn Indien ist alles andere als destabilisiert. Dieses Land, von der Bevölkerungszahl her die größte Demokratie der Welt, (...) lässt sich nicht von einer wie immer gearteteten Gewalt auseinanderreißen."

"Ouest-France" (Rennes in der Bretagne):

"Der Terror von Bombay könnte gut gleichzeitig mehreren Interessen dienen. Dafür spricht die internationale Situation. So könnte die jüngste Annäherung zwischen Indien und den USA den Aktivisten von El Kaida ein zusätzliches Motiv bieten (...). Und die Destabilisierung Pakistans, die beim afghanischen Konflikt eine so entscheidende Rolle spielt, bietet transnationalen Terrororganisationen Tausende von Triebfedern. Wer Indien angreift, zielt nicht nur auf einen wesentlichen Partner beim Kampf gegen den Terrorismus ab, sondern auch auf die größte Demokratie der Welt. Bombay stellt eine Wende dar."

"Il Messaggero" (Rom):

"Was in Bombay geschehen ist, das könnte die Ankündigung einer neuen Offensive und einer neuen Strategie all derer sein, die ein Interesse an einem Scheitern der amerikanischen Politik haben. Und das sind nicht nur die Terroristen von El Kaida. Als Mitglieder der NATO, die nach den Programmen des künftigen US-Präsidenten Barack Obama eine dynamischere Rolle in Afghanistan spielen soll, werden die Länder der EU schon bald aufgerufen sein, ihren Beitrag zu leisten, um die in dem Teil der Welt entstandene komplexe Lage zu entwirren. Wünschenswert wäre es dabei, wenn neben Geld und Ausrüstung auch neue Ideen und neue Strategien von Europa mitgeliefert würden. Vor allem aber, dass sich Europa dem mit einer einheitlichen Position stellt."

"Corriere della Sera" (Mailand):

"Eine regelrechte Kriegsaktion in Bombay, eine Autobombe in der Nähe der US-Botschaft in Kabul, glaubwürdige Attentatsdrohungen gegen die New Yorker U-Bahn. Es ist ein brüskes Erwachen, und der in keiner Weise geschwächte Terrorismus hängt mit bleierner Schwere über dem Schreibtisch im Oval Office des amerikanischen Präsidenten, noch ehe Barack Obama dort überhaupt Platz genommen hat. Sicher, das sind unterschiedliche Ereignisse. Aber all dies hat einen gemeinsamen Faden, und der heißt Barack Obama. Der Wahlkampf in den USA war noch im Gang, da begannen bereits interessante Theorien zu kursieren. Im Falle eines Wahlsiegs von Barack Obama, so hieß es etwa, werde die terroristische Bedrohung ihre ganze Kraft wiederfinden können. Weil Obama sich als schwach erweisen und weniger wachsam sein könnte." (APA)

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innomine
28.11.2008 17:48

"der islam....
war hunderte jahre lang eine erfolgsgeschichte. sowohl in kultureller, wissenschaftlicher als auch sozialer hinsicht."

ach ja? dann zählens amal die großartigen wissenschaftler des islams auf!

...und jetzt ziehen sie einen schluß daraus!
hf

gert poelzl1
02.12.2008 12:49
@innomine

Das sind keine absoluten Wahrheiten sondern nur Meinungsströmungen, die von Meinungsgurus erzeugt wurden, die dann halt irgendwie vom Zeitgeist in die Öffentlichkeit durchgelassen werden.

Wie gesagt, es sind keine absolute Wahrheiten sondern nur Meinungen, die man auch ziemlich oft als Propaganda ausweisen kann.

Ich weiss nicht genau, wieso mir dazu die Stellung der Bibel in der Meinungsmache einfällt. Das A.T. z.B. war ja ursprûnglich nichts anderes als das Epos der Juden, das die katholische Kirche dann als absolute Religion propagandierte. (Die Bibel ist das Wort Gottes...)
Andere nationale Epen hatten nicht diesen Erfolgslauf.

hellwyr
30.11.2008 05:28

als europa im mittelalter war war die arabische welt sozial, wissenschaftlicj..etc um einiges weiter

Beat Hornstein
29.11.2008 10:14

bei dem gack, den Sie hier von sich geben, haben Sie aber auch nicht gerade eine akamemische ausbildung, nehme ich an.

oblomow II
28.11.2008 23:57
ma-cher
 
28.11.2008 18:55
Bei allem Verständnis für Kritik,

setzen's bitte ihre kulturelle Brille ab. Nur weil Sie nicht wissen, was in anderen Kulturen geschieht, heißt das noch lange nicht, dass es nicht existiert. Genauso leicht könnte ich zu Ihnen sagen: der kann nicht malen, ist also völlig kulturlos.

Was Sie hier machen ist ganz genau der Grund, warum Menschen so leicht gegeneinander aufgebracht werden können. Kritik ohne echter Kenntnis des Feindes ist Propaganda.

Der Versuch, andere Menschen zu verstehen kann natürlich in eine Situation führen, in der es nicht mehr möglich ist, klare Trennlinien und Feinde zu erkennen. Dies ist nicht einseitig gemeint, das gilt für alle Kulturen.

ameisenigel
28.11.2008 17:20
wohl geschlafen

"Mit über 150 Millionen Muslimen ist Indien die Heimat einer der größten islamischen Gemeinden. Bis vor kurzem schien diese Minderheit dem religiösen Fanatismus, der woanders Muslime in den politischen Extremismus getrieben hat, entkommen zu sein"

in den letzten jahren sind wohl kaum in einem anderen land, alte und neue dauerkrisengebiete einmal ausgenommen, so viele verheerende terroranschläge, wie in indien, verübt worden. viele davon mit offensichtlich islamistischen tatmotiven...

die friedliche koexistenz der religionen gibt es dort allerhöchstens noch in reiseprospekten...

J R
28.11.2008 16:59

Es sind immer die anderen schuld und westliche Medien stehen stets Gewehr bei Fuß dies auch irgendwie zu untermauern.

Ballaballa
28.11.2008 16:43
Wenn sie Krieg wollen

gebt ihnen Krieg.

TimuCin Askari
 
29.11.2008 05:16
den Hindu Faschisten? Jepp, denk ich mir auch ;)

Kubilay Aslan
28.11.2008 17:19
Bischen genauer bitte wen sie mit Sie meinen....

Wenn sie Krieg wollen gebt ihnen Krieg wird sich wohl auch der eine oder andere gesagt haben bevor sie sich für so eine Aktion entschieden haben.....

Sie sind also entweder Inder mit einer angestauten Wut, was ich durchaus verstehen kann. Erlebe das öfters selber wenn die Pkk in der Tr mal wieder Menschen umbringt. Oder aber einer der Fundamentalisten der sich gerade auf Krieg einstimmt.

Denn wenn von sie geredet wird müssen sie auch ein Wir haben.

Als Alternativen kämen wohl in betracht...

- Sie Moslems, wir Hindus
- wir Hindus sie Moslems
- Sie Christen wir Moslems
- Sie Moslems wir Christen.
- Sie Christen wir Hindus
- sie Inder wir Europäer
- Sie Inder wir Inder
- usw
-
-
Welche von diesen alternativen meinen sie also genau...?

Fetz Pepi
28.11.2008 16:27

Der Islam dämmerte zwischen 1700 und 1950 buchstäblich vor sich hin, die laufenden Demütigungen durch Briten, USA und Israel haben ihn aufwachen lassen, sehr bedauerlich was sich da abspielt, aber es war vorhersehbar.
Wenn die Terroristen immer nur die sind die sich zu Wehr setzen, und Besatzungsterrorismus und Ausplünderungsterrorismus salonfähig sind, dann muss es so kommen und weitergehen.

Juergen Hoffmann
 
28.11.2008 17:34
ja genau,

viele haben den Schmerz von 1708 noch nicht überwunden!

oblomow II
28.11.2008 16:23
der islam....

war hunderte jahre lang eine erfolgsgeschichte. sowohl in kultureller, wissenschaftlicher als auch sozialer hinsicht. seit dem 17.jhdt haben sie nur mehr die arschkarte.
geblieben ist nur ein gewisser größenwahn als fernes echo einer großen vergangenheit.
diese mischung aus größenidee, schwieriger wirklichkeit, armut erzeugt einen minderwertigkeitskomplex der eben jetzt manchmal manisch umschlägt.
dazu noch einge dornen, die am seelchen kratzen zb israel u.a.

es ist halt so. hoffen wir, dass es den verarmten massen an jungen, perspektivelosen, underfuckten arbeitslosen jungspunden bald besser geht, sonst horchen immer mehr auf die verheißungen perfider mullas und sonstiger, denen ob der modernen realität die felle davon schwimmen

emanze c
29.11.2008 01:16

"verarmten massen an jungen, perspektivelosen, underfuckten arbeitslosen jungspunden"

Interessant, dass diese Beschreibung vermutlich auch den Jugendlichen in Europa gilt, nicht? Einige wenige Beispiele, die vom europäischen Wohlfahrtsstaat finanziert ihren Abschluss bis zum Doktor an den selben Institutionen wie die Kinder der Wiener, Berliner, Stockholmer Schickeria machen, gibt es nämlich.
Ausreden sollte man daher für ö, dt, skandinavische junge Muslime nicht mehr gelten lassen - die Perspektiven sind da, Mut und Fleiss sie zu ergreifen dagegen nicht.
Gangster und Macker spielen ist halt viel cooler.

Übrigens hat Frankreich zwar Eliteunis, aber die staatlichen sind auch ganz gut. Und großzügigeFörderprogramme gibt es schon Jahrzehnte.

Cyrus XII
 
29.11.2008 00:16

es ist ja schlimm was in mombai passiert ist aber
wie sie sich anmaßen derart verallgemeinernd über eine andere religion und dessen gläubige zu urteilen finde ich als selbst entlarvend

Juergen Hoffmann
 
28.11.2008 17:48
großartiger

Kommentar!

eine kleine dezime
28.11.2008 15:27

Was mir fehlt: Indische Medien...

Cyrus XII
 
28.11.2008 15:08

"Muslime zunehmend kampfbereit"

es gibt 1,5 milliarden muslime auf der welt
warum wird verallgemeinert
es sind die muslime selbst die am meisten unter exterimistischen terror zu leiden haben

emanze c
29.11.2008 01:19

Im Irak, und nur dort.
Überall sonst auf der Welt verlieren Nichtmuslime überwiegend Leben oder Gesundheit.
Zum Irak: unerwünschte Ethnien, ob Kurden oder Perser, wurden schon immer verfolgt, die Schiiten sind deswegen so nach "innen gekehrt" und mystisch angehaucht weil sie seit 1400 J verfolgt und ermordet wurden, noch schlechter geht s den Aleviten als schlimmste Ketzer unter den Ketzern (die Schia wir ja wenigstens noch als Rechtsschule akzeptiert).
Das hat mit dem jetzigen Terror nicht unmittelbar zu tun, sondern kommt "nur" zur neuen Gewalt gegen Andersgläubige erschwerend hinzu.

Tompkins, Mr. Tompkins
 
01.12.2008 00:17
Mit dem jetzigen Terror hat aber schon zu tun, ...

... daß die Muslime von Leuten wie Ihnen eben in diese Schublade gesteckt werden. Und unter dieser Diskreminierung leiden eben die Moslems. So gesehen schadet der Terrorismus eben am meisten diesen.

Chrimoo
28.11.2008 16:39
Warum haben die Muslime selbst

am meisten zu leiden?

(Verkehrte Logik oder?)

Beat Hornstein
28.11.2008 16:51


100.000 Tote Zivilisten allein im Irak? In den letzten Jahren sind sicher mehr Muslime als Nicht-Muslime in Attentaten umgekommen. Da muss man nicht allzulang nachdenken, um da drauf zu kommen.

Andreas Pieper
29.11.2008 07:57
100.000 tote zivilisten....

und wieviele wurden davon durch andere muslime getötet?man darf ja nicht vergessen das das konfliktpotential innerhalb der muslime gigantisch ist und nicht erst die westliche welt ausziehen muss damit es bei denen ordentlich knallt

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