Hirschal verteidigt sein 96.000-Euro-Honorar für vier Theatermonate

27. November 2008, 17:21
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Intendant des Wiener Lustspielhaus gegen Kontrollamt

Wien - "Nach einer Woche des Nachdenkens" nimmt Adi Hirschal, Gründungsintendant des Wiener Lustspielhauses, ein weiteres Mal zu den Vorwürfen des Kontrollamts hinsichtlich seiner Gage Stellung. 2006 habe er für den viermonatigen Theatersommer 96.000 Euro brutto als Gage erhalten. Dies seien, schreibt Hirschal, "netto 48.000 Euro/4000 Euro monatlich": "Das ist nicht wenig, aber überschaubar und weder dreist, noch besonders geschäftstüchtig."

Als Grund, warum das Lustspielhaus "geprügelt" werden müsse, gibt Hirschal unter anderem an: "Wir dürfen nicht vergessen, dass die Opposition (zum Beispiel Marie Ringler von den Grünen) einen hingebungsvollen Kampf gegen die Kulturpolitik von Andreas Mailath-Pokorny führt, sich Instrumente (einen Beirat zur Beurteilung von förderungswürdigen Theaterprojekten) erstritten hat, um gestaltend an der Kulturpolitik unserer Stadt mitzuwirken. Ohne Beirat geht's nicht. Und mit Beirat, das kann ich Ihnen garantieren, gäbe es schlicht kein Wiener Lustspielhaus. Denn unser Theater entspricht nicht dem Förderungsprofil des Beirates." (trenk / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 28.11.2008)

 

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