Fedora 10: Desktop-Linux am neuesten Stand

30. November 2008, 12:25
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screenshot: andreas proschofsky

Kaum eine andere Distribution setzt so konsequent auf topaktuelle Softwareausstattung wie Fedora: Alle sechs Monate bringt eine neue Version der Community-Distribution einen Schwall von neuen Technologien für die BenutzerInnen der Red Hat Enterprise Linux-Basis. Eine Zukunftsorientierung, die Fedora - gerade in den letzten Release-Zyklen - den Ruf eines "Cutting Edge"-Linux eingebracht: Experimentierfreudiger als andere, aber manchmal eben auch nicht ganz ohne scharfe Kanten.

Launch

Nun ist es wieder einmal so weit: Mit Fedora 10 ist eine neue Version der Distribution fertiggestellt worden. Gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan ist man dabei einige Wochen später dran, Einbrüche auf die Server des Projekts - und die darauf folgenden Untersuchungen - haben hier ihren Tribut gefordert.

Auswahl

Fedora 10 ist in einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Ausgaben verfügbar. In den Vordergrund stellt man dabei mittlerweile die GNOME-basierte, installierbare Live-CD - unter dem Namen "Desktop Edition" ist sie nun die Default-Auswahl für eine Fedora-Installation. Wer die Softwareauswahl jenseits der vorgegebenen Pfade anpassen möchte , kann aber auch die gewohnte Install-DVD herunterladen, auf der so ziemlich alles, was es im Fedora-Umfeld gibt, seinen Platz findet. Zusätzlich gibt es noch eine Reihe von alternativen "Spins" von Fedora, etwa mit KDE oder Xfce-Desktop.

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