Projekt für FPÖ gescheitert

27. November 2008, 13:44
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Für Grüne zeigt Evaluierung, dass auch Punks ein Dach über den Kopf brauchen und das Projekt von den Anrainern nicht grundsätzlich abgelehnt wird

Wien - Nachdem am Mittwochabend die Evaluierung des Wiener Punk-Wohnprojekts "Haus Johnstraße 45", im Volksmund "Pankahyttn" genannt, präsentiert wurde, zeigen sich FPÖ und Grüne uneins über deren Interpretation.

"6 Monate für heiße Luft", erregte sich FP-Mandatar Dietbert Kowarik über den Bericht. Für die Grüne Bezirksklubobfrau Birgit Hebein ist hingegen deutlich geworden, "dass professionelle Sozialarbeit Zeit braucht, kaum messbar ist und sich nicht für politisches Hick-Hack eignet".

"Die Schwerpunkte der Evaluierung gingen an den wesentlichen Fragestellungen, nämlich einer gründlichen Untersuchung der durch die Punks verursachten Probleme, vorbei", beschied Kowarik. Lärm und Provokation stünden auf der Tagesordnung: "Die SPÖ muss endlich einsehen, dass das Projekt gescheitert ist und das Leiden der Anrainer endlich beendet werden muss."

Die Grüne Hebein betonte stattdessen, dass die Evaluierung gezeigt habe, dass auch Punks ein Dach über den Kopf brauchen und das Projekt von den Anrainern nicht grundsätzlich abgelehnt wird. Allerdings müssten nun rasch die Entscheidungen getroffen werden, um lärmreduzierende Baumaßnahmen zu setzen. (APA)

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