Stalking: "Sei dir sicher, ich bin da..."

27. November 2008, 13:19
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Eva Knoll und Helga Schager zeigen in einer Ausstellung die "scheinbare Normalität des Abnormen" hinter dem Nachstellen auf, ohne nach dem "Warum" zu fragen

Mit Stalking setzen sich die beiden Künstlerinnen Eva Knoll und Helga Schager in einer Ausstellung anlässlich der "16 Tage gegen Gewalt" auseinander. Ihnen geht es um das Aufzeigen der "scheinbaren Normalität des Abnormen", um "Deformationen". "Um Nachstellen … einer Person … einer Beute?" Und um Bewusstsein.

Was geht in einem Kopf vor? In einem Körper? Des Ausführenden? Und des/der Betroffenen? Die Frage nach dem "Warum" wird in dieser künstlerischen Auseinandersetzung nicht gestellt – diese Auseinandersetzung wird in andere Hände gelegt. Die Perspektive ist die des Ablaufs und der Auswirkungen.

Über die Künstlerinnen

Eva Knoll, Dr.in phil. (Archäologie), ist freischaffende Künstlerin und Kulturvermittlerin und seit 2005 Studentin in der Studienabteilung Keramik/Kunstuniversität Linz.

Helga Schager, Mag.a art. absolvierte ihr Studium an der Linzer Kunstuniversität und ist Gründungsmitglied von SPACEfemFM – Frauenradio auf Radio FRO 105.0 MHz. Sie initiiert, konzipiert, kuratiert und führt Kunst- und Audioprojekte durch. (red)

"Sei dir sicher, ich bin da ..."

Bis 10. Dezember im Foyer der Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 8, 4020 Linz

Links

Eva Knoll

Helga Schager

  • "Serielle Deformation" - Eva Knoll
    foto: knoll
    Foto: Knoll

    "Serielle Deformation" - Eva Knoll

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