Blackberry oder nicht Blackberry: Obama trotzt dem Secret Service

27. November 2008, 12:30
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Designierter US-Präsident will nicht in die Isolation geraten und besteht auf eine Schnittstelle zur Bevölkerung

Obwohl bekannt wurde, dass Mitarbeiter des Mobilfunkkonzerns Verizon Zugriff auf sein Handy hatten, weicht der designierte US-Präsident Barack Obama nicht davon ab, auch weiterhin über ein Internet-taugliches Gerät Kontakt zur Außenwelt zu haben. Zwar gestand Obama sich kürzlich in einem Interview mit der Journalistin Barbara Walters ein, dass sein BlackBerry ein Problem darstelle, er suche allerdings nach einer Lösung.

Lösung

"Eines der Dinge, an denen ich arbeiten muss, ist, wie ich aus der Isolation, aus der Blase, die einen Präsidenten umgibt, herausbreche. Ich bin gerade dabei mit dem Secret Service, mit Anwälten und dem Personal des Weißen Hauses einen Weg zu finden, wie ich an Informationen von Außerhalb, abseits der 10 bis 12 Personen, die mein Büro umgeben, herankomme. Denn eines der schlimmsten Dinge, die ich mir vorstellen kann, ist ein Präsident, der den Anschluss zu jenen Problemen verliert, mit denen die Bevölkerung jeden Tag konfroniert wird", so Obama.

Laptop

Aus Sicherheitsgründen legt ein Präsident bei Amtsantritt persönliche Geräte wie Handys oder Email-Accounts ab. Obama betonte gegenüber der New York Times, er werde den Vorschriften voraussichtlich Folge leisten, aber werde vielleicht der erste Präsident sein, der einen Laptop auf seinem Schreibtisch im Oval Office stehen haben wird. (zw)

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    Barack Obama will den Anschluss nicht verlieren.

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